Freitag, 24. Oktober 2014

Glück ist..." mit Katja von "maedchenmitherz"

Schaut Euch das Bild von Katja an. Genauso ist sie. Sie strahlt. Ich habe sie bereits mehrfach getroffen und immer ist es da, das Strahlen. Das ist ganz wunderbar, weil so ein klein bisschen Strahlen auch immer auf den Gegenüber abfärbt. Und wer strahlt, wirkt glücklich. Findet Ihr nicht auch? Jedenfalls habe ich Katja schon lange für meine Glücksserie angefragt und endlich ist es soweit. Und das Tolle ist: Der Text ist so ganz anders geworden, als ich ihn erwartet habe. Jeder Glückspost für sich ist natürlich einzigartig und besonders, aber dieser sticht noch mal heraus, weil er das Glück Anderer als Basis für das eigene Glück miteinbezieht. Und da ist es wieder, das Wechselseitige, das Miteinander. Wie bei Katjas Strahlen. Und das ist gut so.

In diesem Sinne: Herzlich Willkommen, liebe Katja und schön dass du da bist ;)!

Glück ist..." mit Katja von "maedchenmitherz" - Gastpost auf "Fee ist mein Name" // Copyright: Maedchenmitherz

Übers Glück schreiben. Das klingt so einfach, irgendwie nach "schnell erledigt" und "krieg ich zwischen Tür und Angel hin". Glück, das ist für mich doch ganz klar die Familie, die Heimat, der Feierabend, das Meer. Vielleicht auch eine Tafel Schokolade. Oder die erste Tulpe des Jahres.

Über das Glück im Konkreten habe ich noch nicht wirklich nachgedacht, denn ich empfinde mich als durch und durch glücklichen Menschen. Als Fee dann aber fragte, was genau für mich "Glück" ist, kam ich nach anfänglichem "pfffft, das mache ich mit links!" doch ins Grübeln. Und so kommt es, dass ich hier nach gefühlten 15 Versuchen einen Text schreibe, der so ganz anders ist, als geplant.

Glück ist..." mit Katja von "maedchenmitherz" - Gastpost auf "Fee ist mein Name" // Copyright: Maedchenmitherz

Denn, obwohl ich mich als glücklichen Menschen sehe, kann ich nicht genau sagen, wo es überhaupt herkommt, dieses Gefühl. Ich habe nicht besonders viel Geld, habe nicht besonders erfolgreiche Freunde, habe auch keine Yacht im Angebot.

Ich führe ein ganz einfaches Leben mit Freund und zu viel Krams in einem Haus auf dem Lande. Ich besitze kein großes Auto, keine materiellen Kostbarkeiten. Ich gehe jeden Tag zur Arbeit und komme abends oft ziemlich geschafft nach Hause. Ich mache nichts, was Andere nicht auch machen. Ich treffe mich mit Freunden, ich gehe (viel zu selten) zum Sport, ich verbringe zu viel Zeit im Internet.

Glück ist..." mit Katja von "maedchenmitherz" - Gastpost auf "Fee ist mein Name" // Copyright: Maedchenmitherz

In meinem Beruf sehe ich täglich das Leid anderer Menschen. Ich sehe vor allem das Leid der Menschen, die sich am wenigsten wehren können: das Leid der Kinder. Ich sehe Kinder, die von ihren Eltern emotional und körperlich vernachlässigt werden. Misshandelt, degradiert, gedemütigt. Ich sehe Erwachsene, die Kindern auf ihren zerbrechlichen Seelen herumtrampeln und den kleinsten Funken Selbstvertrauen im Kern ersticken.

Ich arbeite mit denjenigen Kindern, die in fremden Familien untergebracht werden, weil es in ihrem eigentlichen Zuhause nicht gut für sie gewesen ist.

Was mich täglich glücklich macht, ist das Lachen dieser Kinder, die trotz aller Widrigkeiten und trotz dieses unfassbaren Leids, das sie ertragen mussten, eine Glücksquelle gefunden haben. Sie finden sie in sich selbst, in dem Vertrauen darauf, dass das Leben schön ist. Sie finden dieses Glück in einer warmen Mahlzeit, einem schön eingerichteten Zimmer und in einem Teddybären, mit dem sie spielen dürfen. Sie finden dieses Glück in den Menschen, die sich um sie kümmern und Schritt für Schritt alles dafür tun, ihr Vertrauen in Erwachsene wiederherzustellen.

Glück ist..." mit Katja von "maedchenmitherz" - Gastpost auf "Fee ist mein Name" // Copyright: Maedchenmitherz

Wer, frage ich, sind wir dann, dass wir uns beschweren über hohe Rechnungen oder zerbrochene Beziehungen, von denen wir eigentlich wissen, dass sie nicht halten konnten? Wer sind wir, dass wir nicht erkennen, wie glücklich wir alle eigentlich sind?

Meine Arbeit hat mich und mein Verständnis von "Glück" sehr geprägt. Dieses Leid zu sehen, hat mir in den letzten Jahren viele Illusionen geraubt, dafür aber noch mehr Hoffnung gegeben. Und vor allem hat es dazu beigetragen, dass ich weiß, wie glücklich ich mich schätzen kann.

Glück ist..." mit Katja von "maedchenmitherz" - Gastpost auf "Fee ist mein Name" // Copyright: Maedchenmitherz

Das Leben, das ich heute führe, ist vielleicht ein einfaches Leben, aber es macht mich glücklich und sehr dankbar. Denn ich muss nicht leiden, habe keine Existenzängste und darf das Glück in kleinen Dingen sehen, weil meine Gedanken nicht ständig um die Bewältigung meines Alltags kreisen.

Ich wünsche euch, dass es euch ähnlich geht und ihr euer Glück bereits gefunden habt und in der Lage seid, es zu erkennen. Sei es in dem perfekten Partner, der lieben Freundin oder im tollen Job. Oder auch im Leben an sich. Atmet tief durch und denkt darüber nach, was das Leben lebenswert macht. Ich bin mir sicher, ihr findet sehr viel mehr, als ihr auf den ersten Blick erkennen könnt. Denn Glück steckt im Vertrauen, in der Geborgenheit und darin, solche Texte schreiben zu können.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Mittwochsmusik mit Andy Burrows

Lang ist es her, um genau zu sein fast drei Jahre, da stellte ich Euch Smith & Burrows im Rahmen der Mittwochsmusik vor: Tom Smith von "The Editors" und Andy Burrows von "We Are Scientists" (und früher Razorlight), die sich für ein Weihnachtskonzeptalbum zusammengetan hatten. Ein Album, das ich übrigens immer noch gerne höre. Aktuell zwar noch nicht, aber im Dezember hole ich es garantiert wieder raus. Jetzt aber wieder zurück in den Herbst und zu Andy Burrows, der eben nicht nur mit anderen Künstlern musiziert, sondern auch solo unterwegs ist.

Gerade ist sein drittes "ganz eigenes" Album "Fall Together Again"* erschienen, das ich Euch hiermit wärmstens ans Herz legen möchte. Die erste Single daraus ist "As Good As Gone" (siehe auch das erste Video), ein Song, den ich persönlich allerdings nicht zu den stärksten des Albums zähle und der auch stylistisch etwas aus dem Rahmen fällt, wie ich finde. Aber wenn ich Euch hier etwas daraus zeigen möchte, kann ich ja nur auf die Videos zurückgreifen, die es bereits gibt. Der Rest des Albums lohnt sich dafür umso mehr. Vielleicht ist es für manche ein klein bisschen zu gefällig, aber ich mag es sehr gerne und banal ist es dabei zu keiner Zeit. Der perfekte Soundrack für einen Oktober-Herbstnachmittag - noch ist der goldene Herbst in vollem Schwung, aber der etwas düstere November kündigt sich schon an. Und die älteren Songs von seinem letzten Album "Company"* können auch was, wie man an den zwei anderen Videos sehen kann... Viel Spaß damit.



* Link im Rahmen des Amazon-Affiliate-Programms. So Ihr das Album denn dort kauft, würde ich mich freuen, wenn Ihr es über diesen Link tut, denn so bekomme ich auch ein paar Cent vom Kuchen, ohne dass es Euch mehr kostet. Und Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist ;)! Und von diesem Mist könnte ich mir dann irgendwann auch wieder neue Musik kaufen. Das wäre schön.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Fee proudly presents: The Kürbis-Allstars (inklusive der großen Suche nach den besten Kürbis-Rezepten)

Dass ich einen seltsamen Fototick habe, erwähnte ich schon mal: Ich fotografiere ab und zu in thematischen und ästhetischen Sammlungen. Da kann es zum Beispiel passieren, dass ich zum Kürbishof fahre (mein Favorit ist Ligges in Kamen, für alle, die in der Nähe wohnen) und am Ende ausschließlich mit Detailaufnahmen von Kürbisstielen wieder nach Hause fahre. Klar, mit Instagram habe ich auch noch drei andere Fotos rausgehauen, aber damit hat es sich tatsächlich erschöpft.

Fee proudly presents: The Kürbis-Allstars (inklusive der großen Suche nach den besten Kürbis-Rezepten) - "Fee ist mein Name"
Fee proudly presents: The Kürbis-Allstars (inklusive der großen Suche nach den besten Kürbis-Rezepten) - "Fee ist mein Name"
Fee proudly presents: The Kürbis-Allstars (inklusive der großen Suche nach den besten Kürbis-Rezepten) - "Fee ist mein Name"

Jetzt haltet Ihr mich vielleicht für irre, aber sei es drum, ich mag meine Kürbisstiele. Fotografieren schult die Wahrnehmung für die Details und das ist eine wunderbare Sache. Oder hättet Ihr an solche Einzelheiten gedacht, wenn ich Euch gebeten hätte, mir Kürbisse in ihren Eigenschaften zu beschreiben? Eben! Ihr müsst ja nicht gleich so absolut werden wie ich, denn eine Mischung aus Aufnahmen des "Großen und Ganzen" kombiniert mit Detailaufnahmen ist tatsächlich immer noch die beste Kombination. Aber beim zweiten oder dritten Besuch kann man sich auch mal fokussieren.

Fee proudly presents: The Kürbis-Allstars (inklusive der großen Suche nach den besten Kürbis-Rezepten) - "Fee ist mein Name"
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Ok, bevor ich mich jetzt weiter in Liebesbriefen an meine Kürbisposterboys ergehe, kommen wir mal zur praktischen Seite meines Posts: Ich brauche Eure Hilfe. Denn ich habe auf dem Kürbishof nicht nur Fotos gemacht, sondern auch eingekauft. Vier Rolet-Kürbisse, ein Delicata F1 und ein Buttercup durften mit nach Hause. Und die wollen jetzt verarbeitet werden, genau wie der Klassiker Butternut, der auch noch in unserer Küche seiner Schlachtung entgegen sieht. Klar, ich habe schon einen ganzen Haufen Rezepte verbloggt und die mache ich auch tatsächlich alle immer wieder gerne, allen voran die Kürbis-Nudel-Pizza-Sauce, das süße Kürbisbrot, die Kürbis-Süßkartoffel-Suppe mit Zimt, die Kürbis-Schoko-Kirsch-Zimt-Streusel-Herbst-Muffins und die süßlich-scharfe Kürbis-Birnen-Suppe, aber ab und zu muss es ja auch mal was Neues sein. Und da kommt Ihr ins Spiel.

Fee proudly presents: The Kürbis-Allstars (inklusive der großen Suche nach den besten Kürbis-Rezepten) - "Fee ist mein Name"
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Ihr dürft unter diesem Post schamlos verlinken. Eure eigenen verbloggten Rezepte, die von anderen Bloggern oder auch die auf Rezeptseiten. Und wenn Ihr keinen Link habt, notiert es einfach in die Kommentare. Aber bitte nur die richtig guten Rezepte. Die Speerspitze der Kürbis-Kulinarik. Die Sachen, in die Ihr Euch reinlegen könntet. Süß, herzhaft, Gebackenes, Gekochtes, Gefülltes, Gebratenes, scheißegal, immer her damit. Wenn es schon seit Monaten mit dem Gemüsefeind hakt und ich mit dem Kampf gegen die Tomate einfach nicht weiter komme (vorgezogenes Fazit: Ich hasse sie wirklich!), dann kann ich mich ja wenigstens mal ausgiebig einem Freund widmen. Und vielleicht findet Ihr ja auch noch ein paar Inspirationen auf diesem Wege. Ich danke schon mal recht herzlich und wünsche uns allen ein frohes Kürbis-Massaker. Auf sie mit Gebrüll.

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