Sonntag, 21. Dezember 2014

Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn"

Seien wir ehrlich: Jetzt so kurz vor Weihnachten sind Blogposts mit viel Input, die dem Leser Aufmerksamkeit oder gar Einsatz abfordern, einfach nicht mehr gefragt. Wenn überhaupt, dann zieht jetzt nur noch leichte Kost, die sich im Vorbeigehen konsumieren lässt. Und das ist auch total ok.

Deswegen habe ich mal wieder in meiner Restekisten-Schublade der vernachlässigten und noch nie auf dem Blog gezeigten Fotos gekramt und einen Haufen tierischer Zeitgenossen herausgekramt, die mir so auf meinen Reisen fernab von Zoos oder ähnlichem untergekommen sind. Tiere wie du und ich ganz einfach. Und weil sie in den contentlastigeren Reiseposts häufig das Nachsehen gegenüber Sehenswürdigkeiten und Co. haben, bekommen sie jetzt ihre fünf Minuten Ruhm.

Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"

Da wäre zunächst einmal der rosa Pelikan aus dem Londoner St. James Park, der hier von einer Kanadagans interessiert beäugt wird. Dicht verfolgt wird das Duo von einer Schwebefliege, die mit uns in Warnemünde eine Hafenrundfahrt gemacht hat. Auf dem dritten Foto flüstert sich ein Schafspärchen am Leuchtturm von Westerhever Geheimnisse ins Ohr. Und zuletzt dreht ein stolzer Schwan seine Runden auf dem Minnewater in Brügge.

Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"

Es geht weiter mit einem römischen Mops auf dem Altstadt-Pflaster von Trastevere. Leider unscharf, aber da kann das arme Tier ja nichts für. Der kleine Fuchs (zumindest glaube ich ihn mit meinen begrenzten Schmetterlingskenntnissen als einen solchen identifiziert zu haben) trohnte auf dem Flieder in einem Hauseingang in Lübeck. Die Möwe mit dem durchtriebenen Blick rastete nur kurz in Warnemünde, bevor sie wieder dazu ansetzte, Menschen wie mir den Kibbeling zu klauen. Eine römische Taube kackte einem hysterischen Pferd auf dem Piazza Navona in Rom auf die Nase. Und ein paar Gänse chillten im Innenhof der Kathedrale von Barcelona.

Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"

Weiter geht es mit einer nordholländischen Spinne am Grachtenufer von Alkmaar und einem durchnässten Labrador oder Retriever (was Hunde angeht bin ich nur so semi-informiert) am Strand von St. Peter-Ording. Die irgendwie seltsam puschlige Biene (was für mich darauf hindeutet, dass ich sie vielleicht irrtümlich als eine solche indentifiert habe) saugte Nektar auf dem Gelände des Olympus Photography Playgrounds in Köln und die Stracciatella-Möwe kehrte dem einsamen Strandbesucher in Egmond aan Zee radikal den Rücken zu.

Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"
Aus der Schublade: Animalisches in "freier Wildbahn" - "Fee ist mein Name"

Zuguterletzt haben wir da noch eine einsame Libelle in St. Peter-Dorf, eine zunächst süß und liebenswert erscheinende Streuner-Katze in Barcelona, die ich solange adoptieren wollte, bis sie mich anfiel, und ich schwere Tetanus-Befürchtungen hegte, kreisende Möwen über dem Hafen ein paar Kilometer weiter, ein (leider verstorbener) Krebs in St. Peter-Ording, dem ich posthum eine Ehren-Muschel-Krone verlieh und die liebenswerteste niederländische Landesrasse-Ziege überhaupt am Rande von Alkmaar, die Juli und ich in einem privaten (Windmühlen)-Vorgarten stalkten.

Ich kann mich ja nicht entscheiden, ob ich die Ziege lieber mag oder den gekrönten Krebs?! Was meint Ihr? Oder ist ein ganz anderer dieser Gesellen Euer Favorit?

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Wo die Weihnachtsfee (und ihr Gewissen) wohnt

Vorsicht: Dieser Post enthält Werbung in eigener und fremder Sache. Soll ja hinterher keiner sagen, ich hätte ihn nicht gewarnt ;)! Dafür habe ich aber auch eine fette Verlosung für all jene im Gepäck, die sagen: "Na und? Auch eine Weihnachtsfee lebt schließlich nicht von Luft und Liebe." Wenn das mal keine Win-Win-Situation ist...

Kennt Ihr das: Ihr habt riesig viel zu tun, wisst kaum wo hinten und vorne ist und da sind Punkte auf der To-Do-Liste, die einfach immer das Nachsehen haben? Besonders doof ist das dann, wenn an diesem Punkt andere Leute mit dran hängen. Und wenn das Vetrösten einem irgendwann so peinlich geworden ist, dass man sich gar nicht mehr meldet. Bitte sagt mir, dass Euch das auch manchmal so geht, damit ich mich jetzt nicht ganz so schlecht fühle. Zumindest manchmal.

Mein aktueller Fall ist allerdings noch mal ein besonderer Härtefall. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere daran, dass ich im November 2013 (ja, das ist 13 Monate her) mal einen ganzen Schwung Abzüge von meinem "Ein Herz für den Pott"-Motiv gedruckt und zum Verkauf angeboten habe. Und kaum hatte ich diese Tatsache öffentlich kommuniziert, trudelten so viele Bestellungen ein, dass ich eine Warteliste eröffnen musste. Nun ist das Herstellen der Handabzüge für mich eine durchaus kraftraubende Angelegenheit und irgendwann war von dieser Kraft nichts mehr übrig. Die Adventszeit stand vor der Tür und mit Ihr viele andere Punkte, die erledigt werden wollten, und ich begann die Interessenten, die im ersten Schwung nicht zum Zuge gekommen waren, zu vertrösten. Immer wieder. Irgendwann war klar, ich schaffe das nicht mehr vor Weihnachten, ich vertröstete noch mal, meine Leser zeigten erneut Verständnis und Geduld und so schleppte ich einen ganzen Rattenschwanz an offenen Bestellungen mit ins neue Jahr.

Wo die Weihnachtsfee (und ihr Gewissen) wohnt - "Fee ist mein Name"
Mit etwas Washi Tape verwandelt man langweilige Päckchen ganz schnell in hübsch verpackte Geschenke :)!

Und dann kam mein Buch. Und mit ihm so viel Arbeit, dass an die Drucke nicht mehr zu denken war. Oder sagen wir so: Ich dachte schon daran, verdrängte den Gedanken aber immer wieder ganz schnell, weil es mir mittlerweile echt unangenehm war (Spitzentaktik, ich weiß). Als ich dann irgendwann im Sommer mit dem Buch fertig war und theoretisch wieder mehr Zeit hatte, war mir die Sache so peinlich geworden, dass ich weiter die Füße still hielt. Außerdem dämmerte mir langsam, dass Geld verdienen mit einer Tätigkeit, die kontinuierlichen Krafteinsatz erfordert, wohl nicht so das Richtige für mich ist. Aber anstatt das zu kommunizieren, blieb ich stumm.

Bis Anfang letzter Woche. Da meldete sich nämlich Hermes bei mir, ob ich nicht Lust hätte, mal das neue Vielversenderkonzept des Versandanbieters zu testen und darüber zu berichten. Mein erster Gedanke war: "Ich bin doch gar kein Vielversender. War ich vielleicht mal, als ich damals noch meinen DaWanda-Shop hatte, aber heutzutage? Nö..." Aber dann fiel mir wieder die Warteliste ein und nachdem ich den kalten Peinlichkeitsschauer abgeschüttelt hatte, der sich über mich legte, beschloss ich: "Fee, du bist eigentlich ein sehr gewissenhafter Mensch. Das ist überhaupt nicht deine Art, andere einfach so hängen zu lassen. Das ist die Gelegenheit, um Größe zu zeigen, dich zu entschuldigen und den Leuten eine Wiedergutmachung abzubieten." Gesagt. Getan.

Wo die Weihnachtsfee (und ihr Gewissen) wohnt - "Fee ist mein Name"

Ich schrieb eine Mail, in der ich sehr viel Asche über meinem Haupt ausschüttete. Und ich bot den Wartenden (die mittlerweile schon gar keine Wartenden mehr waren, sondern Menschen, die die Hoffnung in mich und auf einen Linoldruck aufgegeben hatten) an, dass ich Ihnen zwar keinen Original-Linoldruck mehr würde herstellen können, aber dafür einen Digitaldruck des Motivs zum Super-Schnäppchen-einmaliges-Wiedergutmachungsangebots-Preis. Zu meiner großen Erleichterung waren fast alle gar nicht böse, sondern freuten sich riesig über meine Nachricht (aber kein Wunder: Ich habe ja auch die besten Leser). Und damit war das Projekt "Weihnachtsfee" geboren.

Ich verbrachte also die letzte Woche damit, Druckanbieter zu recherchieren, die auch ganz kurzfristig noch liefern können, schrieb Mails hin und her, beschnitt und rahmte etliche Pottbilder und packte vor allem stapelweise Päckchen. Die besten Hermes-Shop-Besitzer der Welt (meine!), die ich früher regelmäßig zu Gesicht bekam, als ich noch alle paar Tage mit Schmuckpäckchen bei Ihnen aufschlug, wunderten sich nicht schlecht, dass ich plötzlich wieder mehrere Tage in Folge vor ihrem Kiosk-Tresen stand. Das mag jetzt wie eine Geschichte klingen, die ich erfinde, damit ich besser Werbung machen kann, aber es ist nichts als die Wahrheit: Ganz am Anfang meiner DaWanda-Shop-Karriere verschickte ich meine Päckchen immer ganz klassisch mit der Post, aber schon beim ersten Weihnachtsgeschäft gab es leider etliche Verluste zu beklagen. Und bei unversichertem Versand steht man als Vekäufer dann auch ziemlich doof da. Ich schaute mich also nach Alternativen um und stellte fest, dass ich nicht nur einen Hermes-Shop direkt um die Ecke habe (während ich für die Post ordentlich durch die Gegend gurken muss), sondern dass ich für den gleichen Preis, den ich bei der Post für ein unversichertes Päckchen bezahle, bei Hermes schon ein versichertes bekomme. Alle größeren Bestellungen liefen bei mir ab diesem Zeitpunkt über Hermes und es ist in der ganzen Zeit nur einmal etwas verloren gegangen, was dann aber auch anstandslos ersetzt wurde.

Wo die Weihnachtsfee (und ihr Gewissen) wohnt - "Fee ist mein Name"So, haben wir den nostalgischen Teil meiner Erzählung auch abgehakt. Hätte es damals schon die Hermes-Spar-Sets gegeben, ich wäre also auf jeden Fall treuer Kunde gewesen. Es gibt 10er, 50er und 100er Versandcoupon-Sets, jeweils für Pakete in den Größen S, M und L. Mir reicht meistens schon S, was bei Hermes durch "längste plus kürzeste Seite kleiner gleich 50cm" bemessen wird. Und bei so einem 50er Set spart man schon 10 Euro, was sich aber bei größeren Paketen und Sets bis auf 45 Euro Ersparnis steigern kann. Man zahlt im Voraus entweder per Kreditkarte, Online-Überweisung oder yapital (Tipp: Paypal fände ich als Option ja auch noch nett) und muss dann nur zusätzlich zum Adressaufkleber noch einen der Versandcoupons mit aufs Paket pappen, die man direkt nach dem Bezahlen als pdf zur Verfügung gestellt bekommt. Hier gibts noch ein kleines Video, das die Funktionsweise genauer erklärt. Perfekt für Weihnachtsfeen, aber auch alle Kleinunternehmer, Shopbesitzer und private Großversender in Sachen Weihnachtspost ;)!

Jetzt sitze ich hier, weniger als eine Woche vor Weihnachten, habe zwar immer noch fast keine Geschenke, aber dafür ein reines Gewissen. Und das ist ja nie zu verachten, weder zu Weihnachten, noch sonst irgendwann im Jahr ;)! Und ab 2015 plane ich die Pott-Digitaldrucke dauerhaft anzubieten. In welchem Rahmen das stattfinden soll, ob mit externem Shop oder nicht, das muss ich mir noch überlegen, aber wenn Ihr Interesse habt, dürft Ihr Euch gerne jetzt schon bei mir melden, damit ich absehen kann, wie viele Bestellungen da anfangs auf mich zukommen werden.

Wo die Weihnachtsfee (und ihr Gewissen) wohnt - "Fee ist mein Name"

Und weil alle diejenigen von Euch, die sich meinen schuldbewussten Sermon bis hierhin reingezogen haben, damit ich meine Seele wieder reinwaschen kann, dafür belohnt werden, gibt es jetzt nicht nur eine, sondern gleich zwei Verlosungen. Einerseits habe ich einen gerahmten "Ein Herz für den Pott"-Druck zurückbehalten, der sich noch bis Weihnachten auf den Weg zu einem glücklichen Gewinner machen soll, und andererseits lässt Hermes ein 50er-Set Versandcoupons in der Größe S im Wert von 215 Euro springen. Ich war obendrüber mal so frei, die Päckchen-Menge für Euch zu visualieren. Das sind echt viele. Wenn das also mal nichts ist: Pakete schicken bis zum Abwinken. Teilnehmen könnt Ihr bis einschließlich Sonntag, den 21.12.2014. Danach lose ich ganz schnell aus, damit die "Weihnachtsgeschenke" auch noch pünklich zum Fest ankommen. Ihr landet mit einem netten Kommentar automatisch im Topf für beide Gewinne, sollte einer von beiden für Euch NICHT interessant sein, erwähnt das bitte deutlich. Teilnehmen kann jeder über 18-Jährige mit Wohnsitz in Deutschland und mit dem Rechtsweg braucht hier gar keiner ankommen. Wichtig: Hinterlasst unbedingt eine gültige Email-Adresse, damit ich Euch kontaktieren kann. Viel Glück.
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Hinweis: Danke an Hermes für die Kooperation und an meine geduldigen und verständnisvollen Leser, ohne die dieser Post nicht möglich gewesen wäre

Montag, 15. Dezember 2014

Eine grüne Last-Minute-Baumdeko und ebenso kurz vor knappe kreative Buchtipps für unter den Baum

Weihnachten rückt näher und ich freue mich verkünden zu dürfen, dass ich wieder nichts gelernt habe in den letzten Jahren und knapp eine Woche vorm Fest traditionsgemäß (so gut wie) ohne Geschenke dastehe. Das Blöde daran ist ja, dass ich es eben auch traditionsgemäß trotzdem jedes Mal hinbekomme und daher anscheinend keinen Verbesserungsbedarf erkenne. Oder zumindest immer nur kurzfristig. Knapp ein Jahr später ist die Erkenntnis wieder irgendwo in den Tiefen meines Hirns versackt und ich beginne routinemäßig kurz vor knapp meine Nachtschichten. Die müssen jetzt allerdings noch ein wenig warten, denn bevor ich an mich denke, versorge ich erst mal Euch mit ein paar Last-Minute-Tipps. Da wäre zunächst mal eine etwas andere DIY-Baumdeko, die selbst der letzte Bastel-Verweigerer ohne schwerwiegende Verletzungen auch noch eine Stunde vor der Bescherung bewerkstelligt bekommt, und dann ein paar kreative Buchideen für unter den Christbaum, die Ihr mit meiner Empfehlung risikobefreit jetzt ordert und nächste Woche gut ausseht.

Eine grüne Last-Minute-Baumdeko und ebenso kurz vor knappe kreative Buchtipps für unter den Baum - "Fee ist mein Name"

Wer meine "Berichterstattung" über mein Buch hier verfolgt hat, dem ist das Foto der "lebenden" Sukkulenten-Christbaumanhänger aus dem Kapitel "Feste feiern, wie sie fallen" sicher nicht entgangen. Ich schenke Euch also quasi 1/50 meines Buchs, wenn ich Euch jetzt verrate, wie Ihr Euren Baum NOCH grüner gestaltet. Alles, was Ihr braucht, sind (verschiedene Sorten) Hauswurze mit kleinen Rosetten, goldenen Blumendraht und einen Seitenschneider. Hauswurz bekommt Ihr in der Regel in jedem Gartencenter, häufig aber auch im Baumarkt. Und ansonsten klaut Ihr einfach ein paar "Röschen" aus Nachbars Garten. Verratet mich aber nicht ;)!

Zunächst müsst Ihr die Rosetten vorsichtig voneinander lösen und eventuell trockene Blätter in Wurzelnähe entfernen. Dann kneift Ihr pro Anhänger ein circa 20cm langes Stück Blumendraht ab und wickelt ihn vorsichtig ein paar Mal eng zwischen die letzte und vorletzte Blattschicht, ohne dabei die Oberfläche zu verletzen. Dann formt Ihr eine Schlaufe, führt das offene Drahtende zur Pflanze zurück und fixiert den Rest des Drahts ebenfalls durch Wickeln am Hauswurz. Die Anhänger überleben übrigens problemlos circa zwei Wochen ohne Erde am Baum. Noch länger belieben sie frisch, wenn Ihr die Rosetten alle drei bis vier Tage mit ein wenig gefiltertem Wasser einsprüht. Aber wirklich nur benetzen, nicht ersäufen. In diesem Sinne: Fröhliches Dekorieren.

Eine grüne Last-Minute-Baumdeko und ebenso kurz vor knappe kreative Buchtipps für unter den Baum - "Fee ist mein Name"

Und damit es unter dem Baum genauso fröhlich, lebendig und kreativ zugeht, habe ich Euch zwei Buchtipps mitgebracht, mit denen Ihr kreative Mitmenschen mit Sicherheit glücklich macht. Beide Autorinnen kenne ich persönlich, habe auch auf der Buchmesse mit Ihnen auf unsere Bücher angestoßen und jeweils ein Exemplar von Ihnen geschenkt bekommen, aber das bedeutet nicht, das mein Urteil ein völlig unreflektiertes, freundschaftliches "Ja, dann schreibste halt man was darüber" ist. Beide Bücher sind sehr zu empfehlen, ansonsten würde ich hier den Mantel des Schweigens über sie hüllen. Großes Bloggerkreativbuchautorinnenkolleginnenehrenwort ;)!

Das erste Buch heißt "Designobjekte aus Beton"* und entstammt den kreativen Gehirnwindungen von Johanna Rundel. Spätestens seit meinem Adventskranz aus Blitzzement bin ich total von den Möglichkeiten und der Optik angefixt und war daher mehr als begeistert, als das kleine Buch letzte Woche bei mir eintrudelte. Häufig geht es einem ja bei solchen Büchern so (sei es nun, dass es sich um Bastelideen oder aber auch um Rezepte oder ähnliches handelt), dass man eine Handvoll richtig guter Ideen darin findet, mit vielen anderen aber nicht so viel anfangen kann. In diesem Fall jedoch könnte ich auf fast jeder Seite eine "Unbedingt nachmachen"-Markierung reinkleben. Nach einer kleinen Einführung zu den Themen "Was brauche ich grundsätzlich" und "Wie mische ich Beton an" (Merke: Hier geht es wirklich um Beton und nicht wie bei mir um Zement) geht es auch schon mit den (wenn ich richtig gezählt habe) siebzehn Nachmach-Ideen los. Alle sind schrittweise sowohl mit Texten als auch mit Bildern beschrieben. Meine Favoriten sind die Lampe, das "Spitzen"-Beistelltischchen und die Tortenplatte. Das Einzige, das ich vermisse, ist ein Inhaltsverzeichnis. Aber da das Büchlein mit 48 Seiten noch überschaubar ist, ist das zu verschmerzen. Es kommt für günstige 9,99€ daher und ist daher sowohl als kleines Präsent als auch als "Füllmaterial" für teurere Geschenke geeignet. Besonders für all diejenigen, die eine klare, grafische DIY-Linie bevorzugen, die nicht zu verspielt daherkommt. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten loszulegen.

Eine grüne Last-Minute-Baumdeko und ebenso kurz vor knappe kreative Buchtipps für unter den Baum - "Fee ist mein Name"

Buch Nummer Zwei heißt "Upcycling"* und wurde von Julia Romeiß von "Ein Stück vom Glück" bis in den letzten Winkel mit Liebe und Kreativität vollgestopft. Es ist genau wie mein Buch im BLV Verlag erschienen und während ich 50 Projekte gebastelt, fotografiert und beschrieben habe, hat Julia das Ganze für 70 Projekte gestemmt und dazu auch noch das tolle Layout komplett selbstgemacht. Respekt. Wie der Titel schon dezent nahelegt, ist es für alle Freunde der kreativen Wiederverwertung gedacht und deckt dabei eine enorme Spannbreite an Stilen, Materialien und Schwierigkeitsstufen in sechs abwechslungsreichen Kapiteln ab. Insgesamt ist die Optik der Projekte eher verspielt und bunt und auch von der Umsetzung her perfekt für Familien geeignet, denn in vielen Fällen können Kinder hervorragend helfend zur Hand gehen oder die Projekte sogar ganz allein umsetzen. Hier mag ich besonders die Schildgarderobe, den Kastenhocker und das gepunktete Geschirr. Auf 160 Seiten werden vor allem alle jene glücklich, die aus Altem Neues machen wollen, nicht allzu viel Zeit und Geld in die Projekte investieren möchten und die sich grundsätzlich gerne mit Selbstgemachtem umgeben. Mit 19,99€ investiert man für dieses Buch etwas mehr, beschäftigt aber auch potentiell eine ganze Familie über etliche Wochenenden.

Zuletzt möchte ich Euch auch noch mal mein Buch "Pflanzen-Deko"* als Geschenkidee ans Herz legen. Hier gibt es 50 kreative Projekte rund um Pflanzen und Blumen, bei denen es nicht um die Pflege oder das Arrangement in den eigenen vier Wänden geht, sondern darum kreative Übertöpfe, Vasen, Hängekonstruktionen, Tischdekorationen, Geschenke und Co. rund um unsere grünen Mitbewohner zu gestalten. Hier findet Ihr weitere Details und auch ein kleines Video, bei dem Ihr einen ersten Eindruck bekommt. Das Buch kostet 14,99€ und erfordert nicht zwingend einen grünen Daumen ;)! Ein bisschen Freude an Blumen und Pflanzen sollte man allerdings schon mitbringen, wenn man nicht alles Gebastelte immer nur verschenken möchte. Vielleicht landet es ja auf dem einen oder anderen Gabentisch. Ich würde mich wirklich sehr freuen...

Und jetzt gehts in den Weihnachts-Endspurt. Beziehungsweise: Ich fange dann wohl mal an ;)!
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