Dienstag, 25. August 2015

"Und es hat Zoom gemacht" – Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen sind ja eigentlich eine gute Sache. Wenn sie dann allerdings immer wieder liegenbleiben, weil man keinen gemeinsamen Termin findet, ist das schon weniger gut. Und wenn man dann auch noch sechs Leute unter einen Hut bringen möchte, wird aus immer wieder schnell mal ewig. So geschehen mit dem Gutschein für einen Ausflug in die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen, den meine Schwester und ich, zusammen mit unseren besseren Hälften, unserer Mutter zum Geburtstag geschenkt hatten. Der Geburtstag ist Anfang September. Der besagte Geburtstag war allerdings schon im September 2012. Oups.

Aber am Sonntag hat es dann endlich geklappt. Und trotz der Tatsache, dass im ehemaligen "Ruhr Zoo", der seit mittlerweile knapp zehn Jahren umgebaut ist und als "Zoom Erlebniswelt" die Besucher lockt, der viel beworbene "Familientag" einer bekannten Supermarktkette stattfand, fühlten wir uns nicht überrannt und konnten auch ohne Kinder in Ruhe alle Tiere bestaunen. Naja, was heißt ohne Kinder. Wir sind ja auch Kinder. Nur eben größere ;)!

"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
 Die Erdmännchen leben in der Feuchtsavanne Afrikas, diese hübschen Vögel, deren Namen ich mir geschickterweise nicht gemerkt habe (sind es vielleicht Pfaufasane?!) spazieren freilebend durch die Tropenhalle in Asien und der sibirische Tiger ist (logischerweise) ebenfalls in Asien zuhause.

Aber noch mal zum Zoo an sich: 2005 wurden in Gelsenkirchen große Umbaumaßnahmen eingeleitet, 2006 wurde der Zoo wiedereröffnet und seit 2010 ist auch der letzte, große neue Bereich fertiggestellt. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Zoos ist das Areal hier in verschiedene "Themenwelten" eingeteilt: Afrika, Alaska, Asien und (nicht zu vergessen) der Grimberger Hof. Während letzteres ein kleiner Bauernhof mit heimischen Nutztieren ist, handelt es sich bei den anderen "Welten" um teils weitläufige Rundwege mit den namensgebenden Herkunftsregionen nachempfundenen Landschaften. In Afrika trifft man zuerst auf dort heimische Nutztiere, bewegt sich dann nacheinander durch die Busch-Baum-, dann durch die Gras- und durch die Feuchtsavanne und kommt schließlich im Regenwald an. Durch das Bemühen naturnahe, teils sehr weitläufige Gehege zu gestalten, kann es im Zoom gut passieren, dass man einige Tiere gar nicht oder nur aus sehr großer Entfernung zu Gesicht bekommt. Das ist zwar vielleicht für manche Besucher, die sich vorher mit dem Konzept nicht auseinandergesetzt haben, ärgerlich, aber wohl das nächste an einer artgerechten Haltung, was man in einem Zoo bekommen kann. Und das ist in meinen Augen eindeutig über den Wunsch zu stellen, jedem Tier Auge in Auge gegenüberzustehen. 91 Millionen Euro haben das Land, die Stadt und der Träger des Zoos, die Stadtwerke Gelsenkirchen, in den Umbau gesteckt, etwas, das sich andere Zoos und Städte nicht leisten können (wie z.B. in Dortmund) und daher nur schrittweise vorgehen. Ein tolles Vorbild ist "Zoom" aber auf jeden Fall, auch wenn man auch hier ein paar vereinzelte Gehege findet, die man sich noch etwas größer wünschen würde. Im Vergleich zu anderen Zoos ist das aber Jammern auf extremst hohem Niveau. 

"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
Die Schildkröten findet man in der asiatischen Tropenhalle, insgesamt wohnen hier drei Arten, die Chinesischen Dreikielschildröten, die Amboina-Scharnierschildkröten und die Malayischen Dornschildkröten (ob das hier letztere sind? Ich bin unsicher!) , die westafrikanischen Schimpansen sind im afrikanischen Regenwald-Bereich zuhause und die Seelöwen chillen auf ihren Schollen in der Alaska-Themenwelt.

Alaska ist nach Afrika der größte Bereich in der Zoom Erlebniswelt und ermöglicht einen Spaziergang durch den Küstenregenwald, die Tundra, die Berg- und die Polarregion. Der Asien-Bereich ist mit fünf Hektar der kleinste und wird dominiert vom Dschungelthema. Worauf man sich im Zoom einlassen muss, egal in welchem Bereich, ist dass der Namensteil "Erlebniswelt" neben dem eigentlichen Kern "Zoo" ebenfalls eine entscheidende Rolle spielt. Das bedeutet einerseits, dass es zwei "Fahrgeschäfte" gibt, eine Bootstour durch die Afrika-Welt und eine simulierte Fahrt auf einer Eisscholle in Alaska, aber vor allem andererseits auch, dass die Themenwelten über die Vegetation und die Formung der Landschaft hinaus im Stile der Regionen gestaltet sind. Das ist zwar wirklich liebevoll gemacht, von einem "gestrandeten" alten Schulbus und einem tosenden Wasserfall mit Hängebrücke in Alaska über einen "Baumwipfelpfad" und Buddhas im Gebüsch in Asien bis hin zu einer Pfahlbausiedlung in Afrika (und das sind alles nur Beispiele für die sehr konsequent durchgezogene Gestaltung, die fast überall auch begeh- und bespielbar ist), das Ganze driftet aber an manchen Stellen etwas in den typischen "Freizeitpark"-Kulissen-Look ab. Vor allem aber gerät dadurch meiner Meinung nach etwas in den Hintergrund, dass die Haltung von Tieren im Zoo eben nicht nur reines Vergnügen sein sollte, sondern auch einen pädagogischen und arterhaltenden Anspruch verfolgt. Ich kann mir vorstellen, dass das beispielweise im Rahmen von Führungen wieder aufgefangen wird, aber so für den normalen Besucher sind das hier doch eher hintergründige Aspekte. Aber das gilt vermutlich für die allermeisten Zoos unabhängig von der Gestaltung.

"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
Die Impalas, eine Antilopenart, wohnt zusammen mit den Rothschild-Giraffen in der afrikanischen Busch-Baumsavanne, die nordamerikanischen Baumstachler sind in Asien zuhause und die Kalong-Flughunde hängen unter der Decke der asiatischen Tropenhalle.

Wir starten unseren Rundgang morgens in Afrika, als es noch nicht ganz so heiß ist. Denn hier ist man (genau wie eben auch in echt) am ehesten der Sonne ausgesetzt. Erster Blickfang sind für uns die schwarzköpfigen Somali-Schafe, die aussehen, als wären sie kopfüber in den Farbtopf gefallen. Die Löwen wenig später sind dagegen kaum zu sehen, weil sie sich in der beginnenden Hitze auch eher faul in den Schatten fläzen. Dafür bekommen wir den noch heller-braunen und puscheligen Nachwuchs bei den Böhm-Steppenzebras und auch ein paar junge Giraffen zu Gesicht. Und sehr, sehr viele blaue, lange Giraffenzungen :)! Erdmännchen finde ich ja sowieso immer toll, aber hier bin ich verhältnismäßig schnell wieder unterwegs, denn Flusspferde bekommt man im Gegensatz dazu ja eher seltener zu Gesicht. Okay, diese hier sind die meiste Zeit auch eher unter als über Wasser und ein vernünftiges Foto bekomme ich auch nicht zustande, aber gesehen habe ich sie. Von den Schimpansen kann ich mich kurz darauf dagegen kaum wieder losreißen, denn auch hier gibt es Nachwuchs und es ist wunderbar zu sehen, wie liebevoll die Affenmama mit ihrem Kleinen umgeht. Aber ich bin ja nicht alleine unterwegs und so ziehen wir weiter. Kurz vor dem Ende der Afrika-Welt findet gerade auf der Lemureninsel eine öffentliche Fütterung der Roten Varis statt. Jeder kann sich zum Beispiel eine Kiwi nehmen und mitmachen. Wenn man nicht aufpasst, stehlen die Tiere einem aber nicht nur das Obst aus der Hand, sondern auch die Handys aus der Tasche. Doch dafür, so ein weich-plüschiges Tier einmal streicheln zu können, nehmen das viele in Kauf. Ich natürlich auch. Zumindest versuche ich es, aber der Andrang ist groß. Und als ich die durchaus spitzen Zähne der Tiere sehe, beschränke ich mich für den Rest der Zeit doch lieber aufs Fotografieren.

"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
Die Roten Varis in der Afrikawelt haben scharfe Zähne und Hunger. Die Böhm-Steppenzebras (ebenda) haben entzückenden Nachwuchs und der hübsche Vogel in der asiatischen Tropenhalle verbleibt genau wie seine Kollegen dank meiner Fokussierung auf die Fotos ohne Namen. Wer kann helfen?

Weiter geht es nach Asien. Unangefochtener Favorit hier: Die Sumatra-Orang-Utans. Aber bei denen verbringe ich ja auch in Dortmund gerne den Großteil meiner Zeit. Die kleinen Pandas, die ich auch sehr gerne mag, halten sich versteckt, aber wir erhaschen einen schnellen Blick auf die Binturongs, eine Schleichkatzenart, die aber fast etwas bärig aussieht. In der Tropenhalle dann fotografiere ich unzählige der freilebenden bunten Vögel, merke mir aber geschickterweise von keinem von ihnen den Namen. Während ich so im Gebüsch hänge und all die verschiedenen Arten zu entdecken versuche, steht der Rest meiner Familie mit den Köpfen im Nacken herum und starrt an die Decke. Denn da hängen unzählige Kalong-Flughunde herum, "verpackt" in ihren Flügeln wie in übergroßen Schmetterlingskokons. Und gerade als ich auch ein Foto machen will, schält sich eins der Tiere aus seiner Hülle und alles, was ich denke, ist: " Nananananana Nananananana BATMAN!"

Als letztes entern wir Alaska. Hier sind es vor allem die verschiedenen Bären, die auf große Liebe bei den Besuchern stoßen. Die imposanten Kodiakbären, das Abziehbild eines "Teddys", sind leider an diesem Tag nicht zu sehen und auch die Kamtschatkabären dösen eher zurückgezogen in der Sonne. Die Eisbären sehen wir aber am Ende ihres Wasserbeckens planschen und vor allem Antonia, die kleinwüchsige Eisbärin, die in einem Extragehege lebt, tapst immer näher durch die Brennnesseln auf uns zu. Gar nicht sattsehen können wir uns allerdings an den nordamerikanischen Baumstachlern. Nie gehört?! Kannte ich bisher auch nicht. Aber die Tiere, die aussehen wie eine Mischung aus Stachelschweinen, Bibern, Faultieren und den Ewoks aus Star Wars, sind einfach nur wundervoll, wenn man ihnen dabei zusieht, wie sie sich behäbig durch ihre Anlage schleifen oder sich wie nasse Säcke auf den nächsten Ast hieven. Ich gebe zu: Ich habe mich verliebt.

"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
"Und es hat Zoom gemacht" - Ein Familiennachmittag in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen - © Fee ist mein Name
Die kleinwüchsige Eisbärin Antonia lebt genau wie die Waschbären in Alaska, die Orang-Utans findet man dagegen in der Asien-Themenwelt, genau wie den letzten der hübschen Vögel, deren Namen ich mir nicht gemerkt habe. Asche auf mein Haupt. Und sowas nennt sich Blogger...

Preislich ist so ein Besuch im Zoom leider kein Schnäppchen. Erwachsene zahlen aktuell 19,50€, Schüler und Studenten 14,50€ und Kinder bis 12 Jahre 12,50€. Da kann so ein Familienausflug schnell schon mal richtig teuer werden oder gar nicht erst möglich sein. Ich kann mich nicht entscheiden, was ich besser finde: Günstigere Preise und die Möglichkeit eines Besuchs für breitere Zielgruppen wie in Dortmund oder ein höherer Eintritt und dadurch auch mehr Geld für die Anlage wie hier in Gelsenkirchen. Ein ultimative Wahrheit gibt es da wohl nicht, sondern immer nur Kompromisse, denn so ein Zoo ist nicht nur im Unterhalt sehr teuer, wie ich bei meiner Nachtführung in Dortmund gelernt habe, sondern eben auch, wenn man die Anlagen nicht nur Stück für Stück, sondern im großen Rundumschlag auf den neuesten Stand bringen will. Das Geld zu investieren, wenn man es denn kann, lohnt sich aber auf jeden Fall, wie ich finde. Auch wenn man manche Tiere dann eben nur von weitem oder gar nicht zu sehen bekommt. Es gibt immer noch riesig viel zu sehen. So viel, dass ich am Sonntagabend völlig erschöpft auf dem Sofa zusammengesunken bin. Naja, immerhin habe ich ja auch vier Kontinente besucht. Das soll mir erst mal einer nachmachen ;)!

P.S. Dafür gibt es im ganzen Zoo kostenloses WLAN und die Snacks und Co. sind nicht überzogen teuer, wie an manchen anderen Orten. Für eine Pommes mit Majo zahlt man zum Beispiel 2,70€.

Sonntag, 23. August 2015

"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief

Liebes Wandern, ich muss mich bei dir entschuldigen. Ich habe dich unterschätzt, ich habe dich belächelt, ich habe dich ignoriert. Wenn ich an dich dachte, sah ich vor meinem inneren Auge rüstige Senioren mit Filzhut und Wanderstock aus Wurzelholz, ich sah Mittvierziger-Paare im praktischen Jack-Wolfskin-Outdoor-Partnerlook und ich sah junge Öko-Familien mit weiten Leinen-Klamotten und selbstgeschmierten Stullen mit veganem Bio-Aufstrich drauf. Versteh mich nicht falsch: Nichts gegen irgendeine dieser Gruppen, nur fühle ich mich eben keiner von ihnen zugehörig.

Bis vor kurzem musste ich nur deinem Namen hören und schon plöppte in meinem Kopf das Wörtchen "langweilig" auf, gerne noch mit einem vorangestellten "sterbens-" versehen, in schwarzen massiven Großbuchstaben auf weißem Grund und mit einem Traueranzeigenrand außendrum. Schnell drängelte sich dann immer noch ein neon-sportliches "anstrengend" mit ins Bild. Eine perfide Mischung, da sind wir uns einig, oder?! Ich schlussfolgerte also: Nichts für mich. Und wenn andere Menschen in meinem Umfeld plötzlich anfingen, wandern zu gehen, und mir davon berichteten, dachte ich nur: "Meine Güte, der Untergang des Abendlandes steht kurz bevor." Kurz: Ich war borniert, voreingenommen und arrogant. Und es tut mir leid.

"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name
"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name

Aber von vorne: Als die Einladung zum Achensee kam, machte ich mir noch keine größeren Sorgen. Klar, ich hatte auf der Website gesehen, dass die Region sich damit rühmt, beste Voraussetzungen für einen wunderbaren Wanderurlaub zu bieten, aber ich dachte: Das können ja die anderen machen. Ich fahre mit der Seilbahn rauf, genieße ein wenig die schöne Aussicht, trinke ein Almdudler, esse einen Kaiserschmarrn, mache ein paar hübsche Fotos und fahre anschließend wieder runter.

Tja, das dachte ich aber auch nur. Denn als circa zwei Wochen vor der Reise das Programm bei mir eintrudelte (ich saß gerade bei meinen Eltern auf der Terrasse und trank Kaffee), war meine erste Reaktion ein hysterisches Kichern, gefolgt von einem "Ohgottohgottohgott". Da stand nämlich: "Donnerstag: Bergfahrt mit der Rofanseilbahn. Anschließend 45 minütige leichte Wanderung zur Dalfazalm. Orientiert Euch an den gelben Wanderwegschildern. Nach der Tour Check-in in der Dalfazalm. Ein Doppelzimmer ist reserviert. Freitag: Wanderung talwärts nach Maurach/Ortsteil Buchau über den Dalfazer Wasserfall. Gehzeit ca. 1 h 10 min." Und weiter stand da noch: "Ihr braucht: Rucksack, Wanderstöcke (wenn ihr habt) und gute feste Wanderschuhe."

"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name
"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name

Liebes Wandern, du hast ja keine Vorstellung, welche Gedanken da durch meinen Kopf gingen: "Leichte Wanderung? Puh... Na, wenn es sein muss. Das mit den 45 Minuten können die sich aber abschminken. Ich bin ein halbinvalider Faulpelz ohne Kondition, der alle drei Meter jede Blume fotografiert, ich hoffe, das Programm sieht zeitliche Puffer vor... Oh... Check-In? Doppelzimmer? Ich soll auf einer Alm übernachten? Echt jetzt? Ich hasse Jugendherbergen und so ein Zeugs. Da gibt es bestimmt Gemeinschaftsduschen. Wie furchtbar. Und überhaupt: Kann man auf diesem Weg einen Koffer transportieren?! ... Was? Am nächsten Morgen LAUFEN wir von da ins Tal? Den ganzen Berg runter? Mit unserem Gepäck? Das geht doch gar nicht... Und die Strecke ist NOCH LÄNGER! Kann man da im Notfall auf der Hälfte abbrechen? ... Was? Rucksack?! Ich soll mein Gepäck für die Nacht tragen? Mit Rucksack sehe ich aus wie ein Zwerg. Wie sieht das denn dann auf den Fotos aus? Und überhaupt: Das ist schwer. Ich brauche doch immer so viel Zeugs. Und ich muss spritzen. Und ich habe auch gar keinen Rucksack. Und Wanderstöcke und Schuhe erst recht nicht. Na gut, die Stöcke sind scheinbar verzichtbar, aber die Schuhe? Die braucht man doch nicht zwingend, oder? Normale Sportschuhe tun es sicher auch?! Ich bekomme doch so schnell Blasen. Und so Wanderschuhe muss man doch einlaufen, dafür haben wir gar keine Zeit mehr... Überhaupt: Muss das alles sein?"

"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name
"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name

Ich rief den Freund an. Aus Angst, dass er das noch schlimmer findet als ich, setzte ich meine fröhlichste "Jippieh, wir fahren in den Urlaub"-Stimme auf, immerhin hatte ich ihm die Reise "eingebrockt": "Hey Schaaatz, ich habe gerade das Programm für unseren Trip an den Achensee bekommen. Wir übernachten auf einer Ahaaaalm. Und wir wandern dahiiiihin und am nächsten Tag ins Tahaaal. Mit unserem Gepääääck. Und ... ääähhh ... Wanderschuhen. Die müssen wir erst noch kaufen. Aber sowas kann man ja sicher immer noch mal brauchen." "..."  "Schatz?!" "Äääähh, kann man noch was dran ändern? An dem Programm? Ich meine: Haben wir da ein Mitspracherecht...?" Ich hatte es befürchtet. Die "Begeisterung" war beidseitig. Und nun?

Ich beschloss, mir keine Blöße zu geben. Eine langweilige und anstrengende Wanderung ist ja schon schlimm genug, aber eine langweilige und anstrengende Wanderung mit einem knötterigen Freund an der Seite erschien mir noch weniger reizvoll. Ich begann das Ganze als Herausforderung zu betrachten. Horizonterweiterung und so. Und im Zweifel sind das doch hinterher eh immer die besten Blogposts, oder? Die in denen eben nicht alles rund läuft. Kriegsgeschichten quasi. Ich versuchte diese Einstellung zu transportieren. Zumindest den ersten Teil davon. Und glaubte ihn mir wenig später bereits selbst. Unfassbar, ich weiß. Vielleicht sollte ich Seminare zur Überlistung des eigenen Selbst anbieten... Wie auch immer: Eine Woche vor der Abreise fanden wir uns tatsächlich im führenden, lokalen Outdoorgeschäft wieder und bekundeten: "Wir brauchen Wanderschuhe!"

"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name
"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name

"Kein Problem", verkündete der gutgelaunte, sportliche, "Die Welt ist ein einziger großer Abenteuerspielplatz"-Mitarbeiter sofort, selbst als ich ihm berichtete, dass ich neue Schuhe nur anschaue und schon Blasen bekomme und dass blaue Flecken zu meinem Tagesgeschäft gehören. Auch die Tatsache, dass die Reise schon unmittelbar bevorstand, schreckte ihn nicht. "Blasen bekommen Sie nur, wenn Sie die falschen Schuhe auswählen. Und wir sind ja dafür da, um das zu verhindern." Okay. Na, dann! "Ich habe aber Schuhgröße 35", schob ich noch hinterher. Und der nette Verkäufer sagte nur: "Oh! Das ist in der Tat ein Problem."

Ich mach es kurz, liebes Wandern, ich schreibe hier eh schon wieder Romane und vermutlich hast du gar keine Lust, die ganze Zeit am Bildschirm zu hängen und mein Geschreibsel zu lesen, du willst vermutlich wieder raus in die Natur und dir ein wenig die Beine vertreten: Ich verließ das Geschäft mit nigelnagelneuen, babyblauen Wanderschuhen. Das war allerdings Glück, denn das war auch das einzige Paar, das in Frage kam. Schnell war klar: Damenschuhe sind aus dem Rennen, selbst mit dicken Socken. Also mussten Kinderschuhe her. Und da ist die Auswahl etwas begrenzter. Zum Glück bestand ich alle "Bergauf-Bergab-Rutsch-und-Quetsch"-Tests, die es da so gibt und die Tatsache, dass die Schuhe deutlich günstiger waren, als die Modelle für Erwachsene, half mir darüber hinweg, dass ich die Farbe eher so "naja" fand. Immerhin besser als Rosa. Da hätte ich gestreikt.

"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name
"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name

Mit gemischten Gefühlen ging es dann schließlich los. Einerseits graute mir weiterhin vor blutenden Füßen, so ein behornhauteter Outdoor-Jüngling kann ja viel erzählen, andererseits säuselte ich mir in meiner besten Rudi-Carrell-Imitationsstimme immer wieder beruhigend "Lass dich überraschen, dann kann es geschehen, dass all deine Sorgen gar nicht in Erfüllung gehen..." zu. Die neuen Wanderschuhe lagen im Koffer ganz oben, einen Rucksack hatte ich mir geliehen und den Spritzentermin in Absprache mit meiner MS-Schwester um eine Nacht verschoben. So sparte ich mir immerhin den Transport von Kühltasche und Eisakkus. Auch so war das Ding noch schwer genug. Ich schlüpfte zu deinen Ehren, liebes Wandern, zum ersten Mal seit sehr, sehr langer Zeit mit meinen properen Dellen-Beinchen in eine kurze Shorts, wir deponierten unser restliches Gepäck über Nacht an der Seilbahn-Talstation und hoch ging es auf den Berg. In Begleitung einer entzückenden Mitarbeiterin von Achensee Tourismus, die man uns an die Seite gestellt hatte, als ich dann wohl doch etwas beunruhigt hatte durchblicken lassen, dass der Freund und ich als absolute Wander-Noobs eventuell verloren gehen könnten. Oder abstürzen und sterben. Oder beides.

"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name
"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name

Und dann kamen wir oben an. Ich kann mich nicht erinnern, überhaupt schon mal in meinem Leben im Sommer auf einem Berg gewesen zu sein. So richtige Erwartungen hatte ich also außer "langweilig" keine. Und plötzlich war ich gefangen in einer surrealen Märchenwelt und rechnete jeden Moment damit, dass Heidi und der Geißenpeter in all ihrer japanischen Animé-Zweidimensionalität hinter dem nächsten Baum hervorspringen. Alleine schon wie da die Steine und Felsbrocken so malerisch auf den unnatürlich grünen Wiesen herumlagen, wie von einem Szenenbildner arrangiert. Überall die schönsten Blumen, so schlicht sie auch waren. Auf der einen Seite eine Stille, wie ich sie nicht kannte, auf der anderen Seite der ohrenbetäubende Lärm von summenden Bienen, schlagenden Schmetterlingsflügeln, rauschendem Wind und aneinanderschlagenden Tannennadeln. Die erste Viertelstunde war ich dermaßen geflasht, dass ich völlig vergaß, Fotos zu machen oder Schnipsel fürs Video zu drehen. Wie aufgezogen stolperte ich hinter dem Freund und unserer Begleiterin hinterher und konnte mich überhaupt nicht sattsehen.

"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name
"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name

Nach 1 1/2 Stunden erreichten wir die Alm. So ganz unrecht hatte ich mit meiner Zeiteinschätzung also nicht, aber mal ehrlich: Wieso sollte man in so einem Rahmen auch versuchen, möglichst schnell am Ziel anzukommen? Dann verpasst man ja das Meiste. Das Schnuppern an den Blumen, das "Am Aussichtspunkt stehen und die Weite wirken lassen", das Ergriffensein und, ja, auch die Dokumentation all dessen. Jedenfalls kamen wir an (und zwar tatsächlich ohne Blasen, ich kann es immer noch nicht glauben), ließen uns auf die Holzbänke fallen, inhalierten unser Radler und unser Himbeerwasser und resümierten: "Verdammt, ist das toll hier." Und vor allem stellten wir fest, liebes Wandern, dass wir all das nur zu Gesicht bekommen hatten, weil wir uns auf dich eingelassen hatten.

Nach einer großartigen Nacht auf der Alm (Ja, ich weiß! Ich lag auch hier völlig falsch, ich werde dir im nächsten Brief noch genauer berichten warum!) machten wir uns am nächsten Morgen auf den Weg ins Tal. Und alleine mit dir, nur der Freund und du und ich, liebes Wandern, konnten wir alles sogar noch intensiver genießen. Wir brauchten daher auch 3 1/2 Stunden statt knapp über eine, aber das war es definitiv wert. Noch bevor wir den Wasserfall erreichten und uns bei 32°C im Schatten die verdiente Abkühlung holten, hatten wir beschlossen: Wir müssen dringend wiederkommen. Deinen kleinen Bruder "Spazierengehen im Park" liebe ich ja schon lange, es ist mir daher schleierhaft, wie ich denken konnte, ich würde dich doof finden. Du bist echt, du bist so wunderschön, dass es fast weh tut, du bist unfassbar entspannend und fordernd zugleich. Ich finde dich toll. Ach was, ich habe mich in dich verliebt, liebes Wandern. Und der Freund ist da völlig meiner Meinung.

"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name
"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name

Das ist jetzt ein ganz schön langer Brief geworden, ich hoffe, ich habe dich mit meiner Schilderung nicht gelangweilt. Aber ich wollte dir und der Achensee-Region so gerne sagen, wie ich jetzt im Rückblick für Euch empfinde. Und so viele Emotionen passten einfach nicht in zwei kurze Absätze. Ich weiß jetzt, dass du alles andere als langweilig bist. Ganz im Gegenteil. So viel "erlebt" in so kurzer Zeit habe ich schon lange nicht mehr. Und alle anderen Wanderer waren so nett, die Jungen und die Alten, die Familien und die Soloreisenden. Die einen entsprachen den Klischees, die anderen waren so klischeebefreit, wie sie nur sein konnten. Und ich habe festgestellt, dass so eine Mischung auch gar nicht schlecht ist. Überraschend auf der einen Seite und den Erwartungen entsprechend auf der anderen. Das gibt Sicherheit und ein gutes Gefühl und lässt doch niemals Langeweile aufkommen. In diesem Sinne: Wir sehen uns. Darauf kannst du Gift nehmen. Alles Liebe, deine Fee.

"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name
"Liebes Wandern..." – Ein offener Entschuldigungsbrief // Wandern im Rofangebirge am Achensee, Tirol - © Fee ist mein Name
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Danke für die Einladung in die Berge an Tirol Werbung und Achensee Tourismus. Die Reise geht auf deren Kosten, die neue Begeisterung fürs Wandern ist jedoch allein auf meinem Mist gewachsen ;)!

Donnerstag, 20. August 2015

Aus der Schublade: Sonnenuntergänge

Zuerst einmal: Danke für eure lieben Kommentare zu meiner Blog-Geburtstags-London-Mitbringsel-Ich-Bitte-Um-Feedback-Verlosung. Was mich dabei besonders gefreut hat: Ihr mögt meine langen Texte und ihr mögt meine wilde Themenmischung. Das ist nicht selbstverständlich, denn wenn man all den "Wie blogge ich richtig und erfolgreich"-Tipps folgt, ist das genau das, was man nicht tun sollte. Kurze knackige Texte und eine thematische Nische sollte man stattdessen haben. Das will der Leser. Alles andere funktioniert angeblich auf lange Sicht nicht. Nun, ich finde fünf Jahre sind eine lange Zeit und es klappt ja doch irgendwie auch anders ;)! Danke, dass Ihr mir das bestätigt habt. Und dass Ihr auch mich und nicht nur den Blog mögt, macht es noch schöner ♥. Für alle, die noch nicht teilgenommen haben: Die Verlosung läuft noch bis einschließlich Dienstag. Und ein Feedback nehme ich ansonsten auch sehr gerne von allen, die nicht gewinnen wollen, entgegen...

Aber jetzt zum heutigen Thema: Es ist sicher kein Geheimnis, aber ich bin sonnenuntergangssüchtig. Genauer gesagt bin ich sonnenuntergangsfotografiesüchtig. Vermutlich wäre ich auch sonnenaufgangssüchtig, aber dafür müsste ich lernen, früher aufzustehen und das lässt mein Schlafbedürfnis irgendwie nicht zu, ohne dass ich am Tag danach in den Seilen hänge, als hätte mir Muhammad Ali ein K.O. am frühen Nachmittag prognostiziert. Eigentlich habe ich in meinem Leben sogar nur einen Sonnenaufgang fotografiert. Er hat sich unter die Bilder in diesem Post geschummelt. Findet Ihr ihn, ohne Euch die Alt-Tags anzuschauen? Ich finde, es ist relativ offensichtlich, und ich bin gespannt, ob Ihr das auch so seht... Immerhin weiß ich ja, um welches Bild es sich handelt.

Dank meines kleinen Foto-Fetisches habe ich jedenfalls noch so einige Exemplare von bildnerisch dokumentierten Sonnenuntergängen in meiner "Bisher noch nie verbloggten und sträflich vernachlässigten"-Archiv-Schublade. Und ein paar davon habe ich heute für Euch rausgezogen. Da kann man auch schön je nach Sonnenstand den Wechsel zwischen goldener und blauer Stunde erkennen, von dem ich hier schon mal gesprochen habe. Es ist als würde man zusammen mit der Sonne ein nach oben transparenter werdendes orange-goldenes Tuch hinter dem Horizont verschwinden lassen, das langsam einem tiefblauen Himmelszelt Platz macht. Zumindest wenn es ein klarer, recht wolkenloser Tag ist. All diese Bilder sind übrigens als Gegenlichtaufnahmen entstanden, was sich in der Scherenschnitt-Silhouette der Motive im Vordergrund niederschlägt. Um die Kontraste und Farben zu betonen, empfehle ich bei diesen Aufnahmen nicht mit der Automatikfunktion der Kamera zu fotografieren, sondern den manuellen Modus zu benutzen. Eine ausgewogene Belichtung führt nämlich bei solchen Aufnahmen in der Regel zu einem helleren, weniger farbintensiven Himmel und noch erkennbaren Details im Vordergrund. Im manuellen Modus kann man, um das zu verhindern, die Belichtungszeit etwas reduzieren und die ISO-Zahl niedriger setzen. Alternativ kann man aber auch die Belichtungskorrektur um zwei Stufen heruntersetzen. Für alle, die jetzt denken "Häh?!": Viele Kameras haben ein Sonnenuntergangsprogramm, das genau das für Euch übernimmt ;)! Grundsätzlich empfehle ich aber jedem, sich mit den Möglichkeiten seiner Kamera vertraut zu machen, das eröffnet viel mehr Möglichkeiten UND es macht wirklich Spaß...

Aus der Schublade: Sonnenuntergänge. Hier: Hamburger Hafencity - © Fee ist mein Name
Aus der Schublade: Sonnenuntergänge. Hier: Dünen in Markgrafenheide - © Fee ist mein Name
Aus der Schublade: Sonnenuntergänge. Hier: Phoenix West Skywalk - © Fee ist mein Name

Tipp: Auf die Bilder draufklicken und groß ansehen führt zu einer deutlich schärferen Anzeige. Die harten Kontraste führen bei komprimierter Wiedergabe leider zu einer gewissen Schwammigkeit.

Oben: Die Hamburger Hafencity. Dieses Foto ist im Februar entstanden. Aber auch im letzten November war ich schon mal da und habe Hafencity und Speicherstadt im romantischen "Adventsgewand" eingefangen. Mitte: Blick über die Dünen in Markgrafenheide. Hier findet Ihr mehr über unseren Tag rund um Warnemünde. Der Freund war übrigens danach böse zerstochen! Merke: Niemals ohne Mückenschutz durch die Dünen gehen ;)! Unten: Das "Phoenix West"-Gelände. Das, was sich da oben so dominant quer durchs Bild schiebt, ist übrigens der Skywalk, von dem ich erst vor kurzem so viel Lobendes zu berichten hatte. Mit Sonne NOCH schöner!

Aus der Schublade: Sonnenuntergänge. Hier: Strand in Egmond aan Zee - © Fee ist mein Name
Aus der Schublade: Sonnenuntergänge. Hier: Dubai The Palm - © Fee ist mein Name
Aus der Schublade: Sonnenuntergänge. Hier: Dubai The Palm - © Fee ist mein Name

Oben: Eine Familie am Strand von Egmond aan Zee. Mitte: Blick über den Pool unseres Hotels in Dubai in Richtung des disneyschlossartigen "Atlantis The Palm Hotel". Seht Ihr den Umriss am Horizont?! Unser Hotel war übrigens auch seeehr exklusiv. Davon berichte ich bei Gelegenheit sicher auch noch mal. Unten: Ausblick aus meinem Hotelzimmer ebenda. Im linken Bildviertel seht Ihr hier verschwommen das "Burj Al Arab"-Hotel, womit wir die bekanntesten Hotels in Dubai durch hätten.


Oben: "Gestrüpp" im Dortmunder Westfalenpark. Von mir auch gerne als "Geisterhände" bezeichnet... Was ist das eigentlich, bevor es Gestrüpp wird?! Mitte: Yachthafenromantik mit Blick auf Travemünde. Unten: Pfahlbau am Strand von St. Peter-Ording.


Oben: Die Phoenix-See-Kulisse mit Seearchitektur, Hörder Burg, Kirchen, dem Fernsehturm und Kränen. Mitte links: Eine Fahrradtour in die Bremer Überseestadt. Mitte rechts: Der Hamburger Hafen. Große Liebe meinerseits... Unten:  Im Hafen von Málaga. Ein ausführlicher Reisebericht folgt.

Wie sieht es in Euren Fotoarchiven aus? Schlummern dort auch noch vergessene Sonnenuntergangsaufnahmen? Dann zeigt sie her. Mich machen solche Aufnahmen ja glücklich. Vermeintlicher Kitsch hin oder her. Und ich bin sicher, da geht es nicht nur mir so. Und wenn Ihr keine habt: Worauf wartet Ihr noch?! Raus mit Euch und losfotografiert. Jeder Ort bietet tolle Möglichkeiten für entsprechende Fotos. Findet sie und teilt sie mit anderen. Meine liebsten Spots in Dortmund habe ich hier schon mal aufgezählt. Und ich sicher, es gibt noch viele mehr zu entdecken.