Antwerpen im Schnelldurchlauf

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Ohne (allzu) viele Worte: Antwerpen - "Fee ist mein Name"
18. Juli 2016 / By / / 16 Comments

Wo wir in Antwerpen übernachtet haben, wisst Ihr bereits. Falls nicht, hier die Kurzfassung: Das B&B „Au lit, Jérôme“ ist das geilste B&B der Welt. Allein dafür lohnt es sich nach Flandern zu reisen. Aber auch sonst hat Antwerpen einiges zu bieten. Da wir nur einen Tag vor Ort waren und uns mehr oder weniger einfach haben treiben lassen, hier der Trip im Schnelldurchlauf. Im Vergleich zu anderen Reiseposts ohne (allzu) viele Worte. Aber trotzdem mit ein paar Tipps in der Stakkato-Fassung ;)!

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Ich erwähnte es bereits im Post über unser B&B: Unser Gastgeber empfahl uns das italienische Restaurant „Civiltà del bere“ und es war ein Volltreffer. Oben seht Ihr die beste Pizza nördlich von Italien und das einzige Bild in diesem Post, das nicht am Samstag entstanden ist. Am nächsten Morgen laufen wir nach einem üppigen Frühstück in Richtung Stadtzentrum. Am Oudevaartsplaats findet der Vogelenmarkt statt und dass wir mit vollem Magen aufschlagen, ist eine Schande. Allein hier könnte man einen halben Tag verbringen. Aber wir sind gesättigt und ziehen zügig weiter.

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Als nächstes geht es in das Antiquitäten- und Interior-Mekka Antwerpens: die Klosterstraat. Wir laufen einmal rauf und wieder runter und beschließen: Hier müssen wir mal mit mehr Zeit wiederkommen. Und mit mehr Geld. Aber immerhin: Eine Uhr für mich darf mitkommen. Das ist zwar kein Möbel, aber trotzdem schick ;)! Auf einem Foto weiter unten kann man sie sehen…

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Wir laufen in Richtung Cruise Terminal, wo gerade das Privatresidenz-Luxus-Kreuzfahrtschiff „The World“ Station macht. Innen mag das toll sein, von außen ist es mir kein Foto wert. Immerhin steht da ein Spartiat (oder sowas ähnliches) rum und grüßt die eintreffenden Reisenden. Ist ja auch nett.

Völlig unvermittelt ist dann da auch noch eine Burg, die Burg Steen, die ziemlich aus dem Rahmen fällt, so wie sie da am Straßenrand rumsteht. Fast als hätte sie jemand vergessen…

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Als nächstes: Das historische Antwerpen in a nutshell. Der Grote Markt aus drei Winkeln. Mit wild beflaggtem Rathaus, Brabobrunnen und schicken Zunfthäusern. Wisst Ihr Bescheid.

Ohne (allzu) viele Worte: Antwerpen - "Fee ist mein Name"

Wir bekommen Lust auf Kaffee und entern ohne weitere Recherche den ersten Laden, der uns nett erscheint (was zugegebenermaßen nicht der erste Laden überhaupt ist). Der Kaffee ist super und so recherchiere ich dann doch. Wir sind im „Normo“ gelandet und so wie es aussieht, ist das einer der führenden Kaffeeläden der Stadt. Glück muss man haben. Und offensichtlich haben wir Glück.

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Wir laufen zurück zum Wasser, wo wir mit Blick auf ein paar Kräne, die Schelde und ein Hochzeitspaar mit antikem Porsche ein wenig die Füße hochlegen. Vermutlich gibt es schönere Orte in der Stadt für eine Rast, aber gerade jetzt, in genau diesem Moment, finden wir es super.

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Zugegeben: Am MAS, dem Museum aan de Stroom, sind wir nicht zufällig gelandet. Das Ding sah auf ein paar Instagrambildern, die ich entdeckt hatte, so schick aus, dass ich da unbedingt mal vorbeischauen wollte. Was da genau drin ist, wusste ich gar nicht. Hauptsache erst mal hin. Und was sehen wir da zu unserer Freude? Menschen, die auf dem Dach rumturnen. Also: Reingelatscht, gefragt, was es kostet da raufzufahren, erfahren, dass es umsonst ist, einen Luftsprung gemacht und raufgefahren. Klare Kiste. Und das trifft auch auf die Architektur zu. Schaut Euch mal die wellenförmigen Scheiben an. Echt schick. Aber nichts für Leute, die leicht seekrank werden ;)!

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Ich schaffe es trotzdem halbwegs übelkeitsfrei nach oben, indem ich einfach nicht nach draußen schaue, sondern auf die Wände drinnen, die von einer tollen Fotoausstellung gesäumt sind. Kleine lokale Geschäfte und ihre Besitzer werden hier porträtiert und ganz ehrlich: Dafür hätte ich sogar Eintritt bezahlt. Oben angekommen haben wir eine Wahnsinnsaussicht auf die Stadt. Und auch an die Fotografen wurde gedacht: Es gibt kleine Fotolöcher in den Scheiben. Merke: Unbedingt zum MAS gehen, hochfahren, die Bilder ansehen und die Aussicht genießen. Alles für umme. Und nächstes Mal besuche ich auch sicher das Museum selbst, denn dort ist unter anderem das Volkskundemuseum untergebracht, wie ich jetzt weiß. Und immerhin habe ich genau das studiert…

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Zum Schluss verschlägt es uns auf Empfehlung unseres Hosts Lucas in den Park Spoor Nord, der auf dem Gelände eines ehemaligen Betriebshofs der Belgischen Staatsbahn errichtet worden ist. Hier gibt es gefühlt überhaupt keine Touristen, aber dafür viele große Grünflächen, ein bunt gemischtes Publikum aller Nationalitäten und jedes Alters und eine wirklich sehr entspannte Atmosphäre. Wir schnappen uns in der Bar Cargo mitten im Park etwas zu trinken und zwei Liegestühle und schauen den vielen Kindern zu, die sich bei sommerlichen Temperaturen auf der großen Springbrunnen-Wasserfläche abkühlen (und die ich aus nachvollziehbaren Gründen nicht fotografiert habe). Ein großartiger Ort, um den Tag ausklingen zu lassen…

Ohne (allzu) viele Worte: Antwerpen - "Fee ist mein Name"

Auf dem Heimweg werfen wir noch einen Blick in die beeindruckende Ankunftshalle des Hauptbahnhofs. Und sagen: Tschüss Antwerpen, du bist toll. Wir kommen wieder. Garantiert.

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16 Kommentare

  1. Paleica sagt:

    ich habe einen tag in antwerpen verbracht und dort definitiv die beste belgische waffel meines lebens gegessen. eine wundervolle stadt in die ich mich auf anhieb verliebt habe!

  2. Anna sagt:

    So viele schöne Bilder! Tatsächlich war ich bereits einmal kurz am Bahnhof in Antwerpen, um auf meiner Interrailreise in einen Zug nach Paris umzusteigen. Den Bahnhof fand ich schon damals wunderschön und möchte seitdem unbedingt mal den Rest der Stadt sehen! 🙂

  3. De Clercq sagt:

    Für den nächsten Antwerpen Trip
    De Vlaaykesgang ist eine Gasse die durch eine Tür zu erreichen ist und am Bahnhof der Zoo ansehen, es lohnt sich

    Liebe Grüße
    Martine

  4. Hannah J. sagt:

    Huhu liebe Fee,

    ein wundervoller Post! <3

    Vielen Dank für die tollen Tipps, ich habe mir einiges gleich notiert. Denn schon Mitte August fahre ich nach Holland und Belgien und werde u.a. einen Tag in Antwerpen verbringen. 🙂

    Alles Liebe und Dir noch einen schönen Sonntag,
    Hannah

  5. jojo sagt:

    Wie öfters ich Fotos von Antwerpen sehe, wie lieber ich hin möchte!! Besonders wegen die alte Häuser und MAS!
    Danke für die schöne Fotos!
    LG
    Jojo

  6. Freiwilligenarbeit im Ausland sagt:

    Schöner Bericht. Schöne Stadt. Mein Tipp ist die Straße Turnhoutsebaan mit tollen Lokalen.

  7. Monique sagt:

    Hallo Fee,
    ich bin gerade auf deinen Blog gestoßen und finde es super, dass du Beiträge über Belgien hast, da ich auch vorhabe, einen Abstecher dorthin zu machen:)
    LG Monique

  8. Bea sagt:

    Hi Fee,

    vielen Dank für die Berichte, Tipps und Fotos für Belgien. Wir machen bald eine Reise nach Antwerpen und Brügge und haben hier echt tolle Anregungen gefunden.
    Ich bin schon ganz gespannt auf die beiden Städte.

    LG 🙂

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