Montag, 28. Februar 2011

Verknotete Vögel und alles heiratet irgendwie...

Zuallererst, damit wir das gleich abgefrühstückt haben: Ihr wollt die Vögel vor den Altar treten sehen. Die Vogelhochzeit ist mit 16% der Stimmen zum Motto des Monats März gewählt geworden. Sollt ihr haben! Aber was viel wichtiger ist (oder zumindest genau so wichtig), ich habe es doch tatsächlich noch vor Ende Februar geschafft, meine beiden Schmuckstücke für "Und dann, dann hat sich das irgendwie verknotet..." fertigzustellen UND zu fotografieren. Das war nämlich nicht so leicht wie gedacht. Ganz im Gegenteil: Im Fall der blauen Kette hat sich das ausnehmend schwierig gestaltet. Aber ich habe es geschafft. Und auch wenn ich schon bessere Fotos gemacht habe: Ich bin stolz auf mich! Immerhin kann man erkennen, was es ist :)!

It's the last day of the month and I finally arrived at taking pictures of the two pieces of jewelry I made for the february theme: "Knotted"!

Knotted necklaceKnotted necklace

Und? Seht Ihr die maritime Inspiration, die meiner Kettenidee zugrunde liegt? Ich persönlich finde, das liegt auf der Hand. Aber ich habe die Ketten ja auch gemacht :). Ansonsten schaut mal hier vorbei. Für die beiden Ketten habe ich zum ersten Mal mit Stoff gearbeitet. Und ich mag es. Ich bin daher gespannt, was Ihr davon haltet! Vor allem interessiert mich aber eins: Wie ihr seht, habe ich für beide Ketten ein Tragebeispiel fotografiert. Gerade bei den Ketten finde ich es nämlich manchmal etwas schwierig sich vorzustellen, wie sie getragen aussehen. Ich überlege daher solche Fotos in meine Produktbeschreibungen bei DaWanda zu integrieren. Was meint Ihr?

It's the first time I worked with fabric for my jewelry. And I liked it. What do you think about the results? And as a second question: How do you like the pictures, that show how to wear the necklaces? I never did shots like this before, but I' m thinking about doing these for all my necklaces in the future.

Knotted necklaceKnotted necklace

Adipöse Streuseltörtchen frei nach Martha

Gründe zum Backen gibt es viele. Die "initiative sonntagssüß" ruft dazu auf, sich den besten aller Gründe zurück ins Gedächtnis zu rufen: Einfach weil Sonntag ist! Für alle, die nicht so gerne backen, ist auch alles andere erlaubt, was süß ist. Aber in meinem Fall gilt: Backen, da schrei ich doch "hier". Und da ich zum Geburtstag Martha Stewart's Cupcake-Buch geschenkt bekommen habe und bisher noch keine Gelegenheit hatte es einzusetzen, war die Wahl des "Mediums" eine leichte für mich. Der Freund durfte aussuchen und die Entscheidung fiel auf "Streusel Cupcakes". Denn wenn es eine unumstößliche Wahrheit im Leben gibt, dann die: Streusel gehen immer!

Some fellow german bloggers recently came up with the idea of baking each sunday and blogging about it. Simple, but amazing idea! So I jumped on it. And since I got Martha's cupcake book for birthday, I decided to try a first recipe out of it. The boyfriend got to choose and voted for: Streusel cupcakes. A real german choice :)!
Martha's Streusel cupcakes

An sich ist das Rezept nicht schwer, wenn man sich erst mal durch die Maßangabenübersetzung gequält hat. Die ist hier besonders verzwickt, weil Martha's Lektoren und Autoren einen Fehler eingebaut haben. Und den muss man erst mal finden: 2 Esslöffel Butter (die Amerikaner und ihre abstrusen Maßeinheiten bleiben mir wohl für immer ein Rätsel) werden hier durch die ergänzende Angabe 1 1/4 Stick Butter präzisiert, was ungefähr 150g entspricht. Kam mir zwar komisch vor, aber ich dachte mir: Weiß der Himmel, was die da für Löffel haben. Und weil Gramm leichter abzumessen sind als Butter löffelweise, habe ich für die Grammoption votiert. Naja, um es kurz zu machen: Die Streusel, die ich zuerst gemacht habe (von wegen kühlstellen und so), waren dann leicht butterlastig. Eigentlich hätte es nämlich wohl heißen müssen: 1/4 Stick Butter = knapp 30 Gramm. Naja, ich habe dann halt auch noch mehr von den anderen Zutaten beigemischt und habe nun Streusel zum pur essen übrig. Was nicht schlimm ist, weil: Streusel gehen ja immer. Aber ich schweife ab, daher zum Rezept. Für die Streusel braucht man „packed dark-brown sugar“, was mitnichten verpackter dunkelbrauner Zucker ist, sondern eine Art feuchter brauner Zucker, den es bei uns nicht gibt und der zudem „packed“ also kompakt (ohne Luftblasen und eng gequetscht – wichtig bei Volumenmaßen) bemessen werden muss. Ersatz zu „basteln“ ist aber nicht schwer. Dafür nimmt man einfach für jeden im Rezept verlangten „cup“ des „packed dark-brown sugar“ einen cup normalen Zucker (=225g) und vier Esslöffel (ca. 35g) Zuckerrübensirup und vermischt beides so lange gründlich mit den Fingern, bis es eine einheitliche Masse geworden ist (siehe Fotos oben). Das klebt schön und macht allen Spaß, die früher gerne mit Matsche gespielt haben. In diesem Fall wird ein 3/4 cup von besagten Zucker verlangt, also knapp 170g weißer Zucker plus 3 Esslöffel Zuckerrübensirup. Das wird mit 270g Mehl, 2 1/4 (ich habe hier ganz mutig 2 1/2 genommen) Teelöffeln Zimt, einer großen Prise Salz und knapp 140g Butter zu Streuseln vermengt und anschließend für eine halbe Stunde kühl gestellt.

For all the english speaking (and measuring) guys of you, I won't copy the recipe, because there are many places in the web, where you can find it. Here is one example. Just one hint: In my opinion the butter measurements are wrong (even in the book). It reads 1/2 cup plus 2 tablespoons (1 1/4 sticks) of butter. But 2 tablespoons must be 1/4 stick, huh?! At least in another recipe of the book this ratio is used. And with one stick more the recipe gets way to buttery.

Martha's Streusel cupcakes

In der Zwischenzeit kann man den Hauptteig machen. Dafür weitere 140g Butter mit 225g Zucker glattrühren. Nach und nach drei Eier, 1 1/2 Teelöffel Vanilleextrakt und außerdem 225g "sour cream" (oder Schmand - erprobt und für gut befunden) untermischen. Schließlich eine Mischung aus 300g Mehl, einem halben Teelöffel Natron, 1 1/2 Teelöffeln Backpulver und einer Prise Salz unterheben. Den fertigen Teig auf Muffinförmchen verteilen. Im Rezept ist von 24 die Rede, aber ich habe dem nicht geglaubt, weil die amerikanischen Standardmuffinformen eigentlich kleiner sind als unsere (zumindest dachte ich das bis heute - man belehre mich gerne eines Besseren!). Ich hätte das aber besser mal glauben sollen, denn die 16, die ich daraus gemacht habe, sind gelinde gesagt etwas üppiger geraten. Man könnte auch sagen: Sie sind zu allen Seiten übergelaufen wie Hulle. Also besser 24. Darauf verteilt man zunächst die Hälfte der Streusel und drückt sie mit einem Löffel in den Teig. Die andere Hälfte dann locker drüberstreuen. Das Ganze kommt dann für 20 Minuten bei 175°C Ober- und Unterhitze in den Ofen. Anschließend in der Form auskühlen lassen und mit einer Milchglasur aus 180g Puderzucker und drei Esslöffeln Milch dekorieren. Fertig. Schmeckt am besten etwas durchgezogen. Sagt die, die drei Stück gegessen hat. Einen im Zeitraum von einer Stunde nach dem Backen. Einen drei Stunden später und einen acht Stunden später. Im Rezept steht, dass man die Cupcakes, die für mich eher Törtchen sind, gut drei Tage in einem luftdichten Behälter aufbewahren kann. Das glaub ich auch. So lange werden sie aber wohl nicht halten. Zumindest bei uns. Also dann: Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit! Zunächst jedoch: Gute Nacht und einen schönen Start in die neue Woche. Und vielleicht sehen wir uns ja nächsten Sonntag! Ich habe jetzt erst mal Sedepause. Ist glaube ich auch besser. Ich quatsche zu viel bei Rezepten. Oder ist jemand bis zum Schluß bei mir geblieben :)?!

We liked them, especially after some hours of cooling down. Therefore I recommend not to bake them directly before receiving guests. Have a great start into next week! I'll go to bed now. It's near midnight here in Germany. Good night!

Sonntag, 27. Februar 2011

Was mich heute glücklich macht...

1. Blühende (Topf-)Tulpen am Küchenfenster.
2. Der Duft der Streusel-Cupcakes im Backofen (Rezept folgt, sofern lecker :)).
3. Die Aussicht auf den Kinobesuch heute Abend - The King's Speech.
4. Neue Schmuckideen und -materialien.
5. Die Hoffnung auf gute Neuigkeiten im Laufe der Woche.

Five things that make me happy today:
1. Lovely tulips on my windowsill.
2. The smell of Martha's Streusel Cupcakes in my oven.
3. Looking forward to a cinema date this evening - The King's Speech.
4. New jewelry ideas and materials.
5. Hopefully there are some good news in sight for me this week.


Kitchen tulips

Samstag, 26. Februar 2011

Der Kutterliebe, erster Teil

Ich habe eine nicht erklärbare Kutterleidenschaft. Ich erwähnte das bereits mehrfach. Das beschränkt sich allerdings auf die Betrachtung von außen. Denn Schiffe und ich sind (wie hier unter Punkt 13 ausgeführt) nicht die besten Freunde. Der Liebe aus der Ferne habe ich bei meinem leider zu kurz geratenen Geburtstagstrip allerdings ausgiebig gefröhnt. Und so sind sicher um die hundert Kutterfotos entstanden.

I love shrimper. Don't ask why, I don't know either. Especially because I would never set a foot on them - I'm really seasick. But I took tons of pictures, while being at the North Sea for a day two weeks ago.

Greetsiel harborGreetsiel harborGreetsiel harbor

Und zwar von Kuttern und Kutterdetails aus allen erdenklichen Winkeln. Bojen, Takelung, Netze, nichts war vor mir sicher. Lediglich bei der Besatzung habe ich mich zurückgehalten. Da ist höchstens mal jemand zufällig aufs Foto gerutscht!

I took shrimper pictures in all details. And these are only a few of the photos.

Greetsiel harborMore shrimper love

Morgen oder spätestens übermorgen hoffe ich übrigens, Euch Fotos von meinen zwei Schmuckstücken zum Motto des Monats Februar zeigen zu können. Die, wie ich finde, maßgeblich von meiner Kutterliebe inspiriert sind. Mal sehen, ob Ihr da der gleichen Meinung seid! Ich hoffe das Fotolicht spielt mit! Bisher hatte ich leider kein Glück!

I even made two shrimper inspired pieces of jewelry this week. At least I see them this way. I'm curious if you'll share this opinion!

More shrimper loveGreetsiel harborGreetsiel harbor

Freitag, 25. Februar 2011

Neuer Schmuck in Sicht

Ja, man mag es kaum glauben. Das Wintertief ist überstanden und langsam aber sicher kommt wieder Bewegung in den Shop! Start ist heute mit zwei Paar neuen Porzellanohrringen. Eins in eher jahreszeitlich passenden frostigen Farbtönen und das andere in warmen Tönen, die den Spätsommer heraufbeschwören.

Good news: Finally there is some new jewelry in sight. First two pair of porcelain earrings. One pair in wintery, frosty colors, the other one in warmer tones, that conjure up connotations of late summer!


Außerdem wollte ich Euch darauf hinweisen, dass, wann immer Ihr eigene Vorstellungen und Wünsche habt was Schmuckstücke angeht, ich dem im Rahmen meiner Möglichkeiten natürlich gerne entgegenkomme. So zum Beispiel bei diesem Set aus Kette und Armband für meko-Mastermind Melanie. Sie wollte etwas mit ihrem Schriftzug, ich habe schöne Vintagebuchstaben für sie gefunden und umgesetzt. Meldet Euch einfach, wenn Ihr eigene Ideen habt. Ich schaue gerne, was ich machen kann!

If you have own ideas and need someone who turns them into jewelry, I may be your girl as well. Like in this case, where I managed to find some lovely vintage letters and made a necklace and a bracelet with the owner's name on it. Love it!


Und der Gewinnervogel...

...trägt die Erkennungsnummer 15. Die Schneiderlein-Kette geht an die anonyme Steffi. Herzlichen Glückwunsch und bitte melde dich :)! Und für alle anderen gilt: Nächsten Monat gibt es eine neue Chance und so lange: Abstimmen bitte!

This month winner is Steffi. Congratulations! And please tell me your adress!

Drawing lots for my blog

Donnerstag, 24. Februar 2011

Meine erste Zahnlücke...

Ein Großereignis im Leben jedes kleinen Mädchens. Nachdem ich mich erst wochenlang geschämt habe und den Mund keinen Zentimeter auftun wollte, habe ich die Lücke schließlich in mein Herz geschlossen und stolz in die Welt getragen. Die Bilder stammen übrigens alle von meinem Onkel, der mir neulich einen ganzen Schwung digitalisierter Dias aus meiner Kindheit schickte. Von denen (für mich) überraschenderweise ein Großteil die Zahnlückenfee zum Thema hatte. Den Zahn hatte ich mir übrigens ausgeschlagen, was nicht so schön war. Bis zur nächsten Lücke dauerte es dann auch wieder etwas, denn alle meine Milchzähne hatten beeindruckende Wurzeln und mussten nach und nach gezogen werden! So glücklich wie mit meiner ersten war ich mit den folgenden Lücken daher nicht...

Recently my uncle send me a whole bunch of pictures of me and my first tooth gap. And here they are. After being embarrassed for a few weeks, I finally embraced the fact of being toothless and showed it proudly to the world :)!

My first tooth gap :)!My first tooth gap :)!My first tooth gap :)!

Die Bilder sind allerdings auch abgesehen von meiner Zahnlücke sehenswert, wie ich finde. Die Farbenfreude der Klamotten des nächsten Fotos beispielsweise ist ja wohl großartig, oder? Und wie war das bei Euch so mit der ersten Zahnlücke? Habt ihr auch noch Bilder davon und erinnert Ihr Euch noch, wie Ihr den Zahn verloren habt?

What's with you? Do you still have pictures of your first tooth gap? Show them!


My first tooth gap :)!My first tooth gap :)!

P.S.: In der rechten Spalte könnt Ihr übrigens jetzt auch für das Motto des Monats abstimmen. Da ich gerade erst von einem wichtigen Termin zurück bin, konnte ich die Verlosung leider noch nicht durchführen. Die reiche ich dann morgen nach!

Mittwoch, 23. Februar 2011

Mittwochsmusik mit Ballboy

Ballboy haben mein Herz mit ihren Songtiteln gewonnen. Gut, die beiden die ich hier ausgewählt habe, können da nicht ganz so viel, aber wie wäre es mit "I Wonder If You're Drunk Enough To Sleep With Me Tonight", "I Don't Have Time To Stand Here With You Fighting About The Size Of My Dick" oder "You Can't Spend Your Whole Life Hanging Around With Arseholes"? Sag ich doch! Die Schotten haben Humor!

Ballboy won my heart with their titles. The two beneath are normal, that's right, but what's about "I Wonder If You're Drunk Enough To Sleep With Me Tonight", , "I Don't Have Time To Stand Here With You Fighting About The Size Of My Dick" or "You Can't Spend Your Whole Life Hanging Around With Arseholes"? I told you, didn't I?!

Dienstag, 22. Februar 2011

Eyjafjallajökull oder implodierte Schmandtörtchen

Nach einem wirklich schönen "Ich tue so als hätte ich Geburts"-tag gestern mit vielen vielen tollen Geschenken, verrate ich Euch nun ein großes Geheimnis: Oma's Spezial-Eifeler-Schmandkuchenrezept. Es ist mir schleierhaft, wie ich auch nur einen Moment daran zweifeln konnte, dass die Törtchen nicht hervorragend schmecken würden, genau wie ihre "große Kuchenmutter". Die etwas fragwürdige Optik hatte mir kurzfristig die Synapasen vernebelt. Danach habe sie dank ihres etwas kraterförmiges Auftretens einfach liebevoll nach einem bekannten isländischen Vulkan getauft. Da die Arbeit, die ich in die Törtchen gesteckt habe, allerdings im Verhältnis zu der Kuchenvariante durchaus als unverhältnismäßig zu bezeichnen ist, empfehle ich Euch zu der einfacheren Version zu greifen, die auch optisch dann etwas mehr hermacht.

Yesterday I baked some little tartes for my "pretend birthday". They looked kind of imploded, but they were tasty nonetheless. And therefore I'll pass you the secret cake recipe I based the tartes on, that my grandma kept for ages...

Birthday cakes

Eigentlich ist das Rezept sehr einfach, aber in der Einfachheit liegt hier wohl das Besondere, denn ich würde den Kuchen durchaus als meinen Lieblingskuchen bezeichnen wollen. Wenn man mich nachts wecken und danach fragen würde zum Beispiel. Alles was Ihr braucht ist ein süßer Hefeteig, Schmand, Zimt, Zucker und Butter. Ich mache meinen Hefeteig nach einem Rezept bei dem auf 500g Mehl ein Würfel frische Hefe, 75g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Eier, 250ml Milch und 75g weiche Butter kommen. Wichtig: 3x gehen lassen! Erst einen Vorteig mit der Milch, der zerbröselten Hefe, 4 EL Mehl und einer Prise Zucker ansetzen und abgedeckt 15 Minuten gehen lassen (bitte beachten: Man braucht hier immer ein größeres Gefäß als gedacht, sonst gibt es eine Wutzerei - Ich spreche da aus Erfahrung). Dann mit den restlichen Zutaten verkneten und noch mal mindestens eine Stunde abgedeckt gehen lassen, bevor man den Teig hinterher in der gut gefetteten Springform verteilt und ein letztes Mal gehen lässt. Wieviel Hefeteig und wieviel Schmand man nimmt, ist hier übrigens ausdrücklich Geschmackssache. Die einen mögen eher einen dünnen Teig und viel Schmand, die anderen dicken Teig und nur eine dünne Schicht Schmand. Ich finde mich da in der Mitte wieder und lege die Springform ungefähr 0,75-1 cm hoch mit Teig aus und forme noch einen ca 1,5-2 cm hohen Rand. Darauf verteile ich (nach dem Gehen selbstverständlich) Schmand, zwischen 1-1,5 cm. Das sind so 2 große Becher. Mehr schadet aber nie :)! Wichtig: Schmand pur. Darauf wird anschließend ordentlich Zimt-Zucker gestreut, auch hier ganz nach Gusto, und mit großzügig verteilten Butterflöckchen getoppt. Das Ganze kommt dann für 30-35 Minuten bei 180°C Umluft oder 200°C Ober-Unter-Hitze in den Ofen. Anschließend den Kuchen in der Form auskühlen lassen und pur oder mit Obstkompott servieren! Guten Appetit!

All you need for this recipe is a sweet yeast dough, "Schmand" (a german kind of sour cream), sugar, cinnamon and butter. Cover a springform pan with the dough and form a 1,5-2 cm high edge. Spread 1-1,5 cm of "Schmand" on the dough and sprinkle it with lots of sugar and cinnamon. Last add some flakes of butter on top. Bake for about 30-35 minutes at 200°C. Let cool out in the pan and serve pure. Bon appétit!

Birthday cakes

Lasst mich wissen, falls Ihr den Kuchen mal nachbackt, ob er Euch geschmeckt hat (alles andere wäre Frevel und würde von mir durch Missachtung für mindestens zwei Wochen geahndet :))! - Und (vollkommen unzusammenhangslos) für alle, die es noch nicht gesehen haben, hier noch ein Hinweis: Noch bis Donnerstag suche ich nach dem Motto des Monats für März. Hier ein Thema vorschlagen und eine Ohrkrone-Kette gewinnen! Einen wundervoll sonnigen (wenn auch frostigen) Dienstag Euch!

Montag, 21. Februar 2011

Erst: Backen. Dann: Feiern!

Heute ist mein Ersatzgeburtstag. Der richtige ist ja dank plötzlicher Erkrankung ins Wasser gefallen, also tun wir einfach so als sei er heute. Deswegen habe ich den ganzen Morgen gebacken. Mit zweifelhaftem Erfolg. Meine "ich probier da mal was total Raffiniertes aus"-Backidee ist nach dem Backen in sich zusammengefallen wie heiße Luft. Naja, mal abwarten ob es trotzdem schmeckt. Dann gibt es das Rezept morgen zum Nachbacken. Optik ist schließlich ja nicht alles. Ooooohhhhhhhm!

Today I'm going to pretend that it' my birthday, because I was ill on the actual date. So I baked all morning. The result is ... visually questionable. Let's see if they taste!

Sonntag, 20. Februar 2011

Motto des Monats März - jetzt aber schnell!

Oh mein Gott, wir haben ja schon fast Ende Februar. Keine zehn Tage mehr und erst recht kein Puffer bis zum März. Das "Motto des Monats" ist mir total entfallen, während ich da so im Bett vor mich hinhustete. Deswegen machen wir jetzt flugs und wählen schnell ein Neues. Das Schmuckstück für das Februar-Thema "Und dann, dann hat sich das irgendwie verknotet..." besteht immerhin schon im meinem Kopf! Auch was!

We need a new "motto of the month" - I totally forgot it, while lying in bed last week. So now we have to hurry a bit. I'd like to know it, when march officially starts :)!


Die Regeln wieder im Schnelldurchlauf: Ziel ist es, ein Motto finden, unter dem ich bis Ende März mindestens ein Schmuckstück kreieren muss. Jeder darf unter diesem Post bis zum Abgabetermin einen Motto-Vorschlag machen. Genau einen! Diese Vorschläge stelle ich im Anschluss vier Tage lang zur Abstimmung und nach vier weiteren Tagen steht das Gewinnerthema fest. Bitte beachten: Ich muss das Thema in Schmuck umsetzen! Vorschläge wie "Alkoholmissbrauch im Karneval" sind zwar originell aber wenig hilfreich. Danke! Bis zum 24.02. um 12 Uhr könnt Ihr Themen vorschlagen und dann bis zum 28.02. um 12 Uhr abstimmen! Unter allen Teilnehmern, die einen gültigen Vorschlag einreichen, verlose ich außerdem jedesmal eine Kleinigkeit aus der Ohrkrone-Schmuckwelt. Dieses Mal ein neue Kette, die vor allem den Nähfreunden unter Euch gefallen dürfte :)! Schere an schwarzer Spitzenschleife an schwarzer Kugelkette! Alle anderen verschenken sie einfach! Alles klar?! Dann her mit den Ideen!

These are the rules: I have to create at least one piece of jewelry until the end of next month true to a motto you are creating. Your ideas should not be too abstract, but also not too specific. Everyone can make one proposal inbetween the next 4 days. All ideas come for choice after that and you have 4 more days for voting. Amongst all participants I will raffle the scissors necklace below.


Samstag, 19. Februar 2011

Puddingliebe

Ich mag Pudding. Vor allem selbstgemachten, noch warmen Pudding. Und ich habe schon so lange keinen mehr gemacht. Wieso eigentlich? Dank einer Facebook-Unterhaltung diese Woche ist der Pudding wieder in mein Bewusstsein gerutscht und ich werde alles dafür geben, dass er nicht wieder rausrutscht. Zuerst einmal habe ich dieses Rezept wieder rausgesucht, das ich vor ungefähr zwei Jahren mal entwickelt habe. Aus dem was damals da war. Aber man kann ihn variieren. Mit allen Zutaten, die man im Pudding am liebsten mag. Und das ganz ohne Puddingpulver!

I love pudding. And it has been such a long time, that I made some from scratch. Now I found this old recipe of mine. And I'm really looking forward to make some.

Chocolate eggnog pudding

Das Rezept ist entweder für vier Nachtischportionen oder für zwei Leute mit viel Puddinghunger. Man braucht 400ml Milch, 100ml Eierlikör, 50 g Vollmilch-Schokolade, 40 g Speisestärke, 40 g Zucker, 1 Eigelb und Dekoration nach Wahl. Zuerst 150 ml Milch abnehmen und mit der Speisestärke glatt rühren. Die restliche Milch, den Eierlikör, den Zucker und die Schokolade aufkochen. Den Topf von der Platte nehmen und die Stärkemilch langsam einrühren. Erneut erhitzen und warten, bis die Masse leicht andickt. Dann das Eigelb mit einem Schneebesen unterrühren. Den Pudding anschließend direkt in Schälchen umfüllen, dekorieren und genießen. Ich habe Himbeeren und Kokosraspel genommen, aber die Möglichkeiten sind da ja sehr offen. Wenn man auf den Likör verzichten möchte, kann man stattdessen Sahne nehmen, dann bleibt es cremig. Oder man nimmt Milch, dann würde ich aber empfehlen ein Ei mehr zu nehmen. Luftiger wird es, wenn man ein Eiweiß schaumig schlägt und am Ende unter den Pudding zieht. Die Schokoladenmenge lässt sich beliebig variieren, ich habe hier alte Schokoweihnachtsmänner verbraucht. Ansonsten kann man auch noch Nüsse unterziehen oder mit Aromen arbeiten oder oder oder... Viel Spaß beim Puddingmachen, guten Appetit und ein schönes Wochenende!

This recipe ist for four persons as a dessert or for two hungry pudding lovers! Take 400ml milk, 100ml eggnog, 50g milk chocolate, 40g starch, 40g sugar, 1 egg yolk and decoration. First mix 150ml milk with the starch. Then heat up the rest of the milk, the eggnog, the sugar and the chocolate. Take from the plate and stir in the starch mixture. Heat up again until the pudding starts thickening. Fold in the egg yolk, fill into small bowls, decorate (I used raspberries and coconut) and enjoy!

Freitag, 18. Februar 2011

Seehund in dreifacher Ausführung

Auch wenn wir im Endeffekt nur einen Tag an der Nordsee waren, heißt das ja nicht, dass ich keine Zeit hatte Fotos zu machen. Neben Unmengen an Kutterfotos, mit denen ich Euch selbstverständlich in näherer Zukunft beglücken werde, habe ich auch ein paar von der Seehundstation in Norddeich: Pflichttermin auf unserer Reise (von wegen frühkindliche Erinnerungen des Freundes) und glücklicherweise dank Scheißwetter schon am ersten Tag abgefrühstückt! Tadaaaa...

We only had one day at the North Sea before I got ill, but we managed to visit the seal breeding station in Norddeich, where the boyfriend had been as a kid already.

Seal breeding station NorddeichSeal breeding station Norddeich

Neben einer Menge ausgestopften Exemplaren aller möglichen Spezies der Familie Seehund (siehe oben), denen ich persönlich ja eher kritisch gegenüber stehe (also ausgestopften Tieren allgemein, finde ich irgendwie gruselig), gab es Vieles anzuschauen, auszuprobieren und zu lernen. Während der Freund engagiert bei der Sache ist und Wattwürmer oder Muscheln besichtigt, missbrauche ich einen Spiegel, der mir sicher irgendwas sagen sollte, als Fotomotiv. Man ignoriere einfach wieder den schicken Funktionsjackenstyle. Ich dachte, es sieht mich ja keiner!

Beneath many stuffed seals there were some great displays, where you could learn more about the animals and their habitat. And take self portraits :)!


Seal breeding station NorddeichSeal breeding station Norddeich

Und Seehunde gab es natürlich auch. Manche in eher reduzierter Art und Weise... - Naturally there where some seals as well. Some in a kind of reduced way...

Seal breeding station Norddeich

... und andere, die noch etwas lebendiger waren. Dafür aber schwer zu fotografieren! - ... and others, who were still alive, but harder to be photographed.

Seal breeding station NorddeichSeal breeding station Norddeich

Ein schönes Wochenende zusammen. Ich hoffe Ihr seid gesund. Krank sein ist doof!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Schlaf dich gesund und Logo Love

Langsam wird es wieder. Heute habe ich das Gefühl, dass ich vielleicht doch langsam etwas gesunder werde. Amen. Sicherheitshalber kuriere ich mich jedoch etwas weiter. Man kennt das ja: Man steht zu früh wieder auf und dann kommt die Krankheit mit der vollen Breitseite zurück. Am Familienfotodonnerstag gibt es daher heute auch nur ein halbwegs passendes Bild zum Thema, denn "Fee ist krank" habe ich leider nicht im Repertoire. Dafür aber "Fee schläft selig" und genau das werde ich heute noch möglichst viel tun. Den Schnuller werde ich mir allerdings sparen!

Because I'm still not cured from my influenza, there's is only a "Fee is sleeping" picture from my old family albums today. And this is what I'll do now as well: Sleep again.

Sleeping is good :)!

Und während ich weiter vor mich hindöse (in echt und virtuell) lasse ich Euch noch den Link zu den tollen neuen Logos für "Handmade im Gepäck" da, die Doris im Schweiße ihres Angesichts in kürzestmöglicher Zeit für uns geklöppelt hat. Der letzte Markt ist zu einem großen Teil sicher auch aufgrund Eurer engagierten Werbung so ein toller Erfolg gewesen! Wir würden uns daher riesig freuen, wenn Ihr Euch wieder das ein oder andere Logo mit auf Euren Blog nehmt und so auf den Markt hinweist. Vielen Dank!

We have new logos for our trunk show in april! We hope you like them!

Mittwoch, 16. Februar 2011

Mittwochsmusik mit Miles Benjamin Anthony Robinson

Miles Benjamin Anthony Robinson - das muss man sich erst mal merken. Lohnt sich aber. Zumindest wenn man auf die immer (leicht) depressiv angehauchte Indie-Singer-Songwriter-Schiene steht. Was ich definitiv tue. Aber laut! Leute, die meinen, dass man "leise Musik" leise hören muss, bekommen von mir kein Verständnis. Ich mag Musik laut. Zumindest so laut, wie es mein Dröhnkopf gerade mitmacht. Deshalb bin ich jetzt auch wieder im Bett. Weiter auskurieren. Einen sonnigen Tag Euch!

Today's wednesday music comes up with Miles Benjamin Anthony Robinson. Enjoy!

Dienstag, 15. Februar 2011

Wer will noch mal, wer hat noch nicht?

Wir konnten es kaum glauben! Sie kamen, sie sahen und sie kauften. Der erste "Handmade im Gepäck"-Designmarkt im Dezember in Göttingen war ein voller Erfolg! Schon am gleichen Tag kamen die Fragen nach einer Neuauflage. Und deswegen haben Mona, Doris und ich beschlossen es noch einmal zu wagen. "Handmade im Gepäck" Volume II findet am 9. April 2011 wieder in Göttingen und wieder im APEX statt. Interessenten können sich bis Ende des Monats um einen Standplatz bewerben. Alle Infos findet Ihr wie immer in unserem Blog. Und wer wissen möchte, wie es beim letzten Mal war, findet hier meine Bilder. Wir freuen uns auf Euch!

Our first trunk show last december was a full success. In april there will be a second one. We are so looking forward to it and hope you'll come!

Montag, 14. Februar 2011

Was mich heute glücklich macht...

1. Mittagessen mit Erdnussbutter-Bananen-Toast. Yum!
2. Ein bisschen Sonne, zumindest heute morgen.
3. Weniger Kopfschmerzen als gestern. Daran könnte sich der Husten mal orientieren!
4. Dieses Video.
5. Die Musik von "A Thousand Fuegos".
6. Zufriedene Kunden, die mich weiterempfehlen und mir das Vertrauen in Produkte zurückgeben, die sonst niemand haben will :)! Danke!

Six things that make me happy today:
1) My peanut butter-banana-sandwich for lunch.
2) A little bit of sun this morning.
3) Less headache than yesterday. Only the cough doesn't get better!
4) This video.
5) The music from "A Thousand Fuegos".
6) Happy customers, who recommend my shop and help me regain trust into some special products, which nobody else bought before! Thanks!


Lunch

Sonntag, 13. Februar 2011

Sugar Baby Love - Ohne Worte

Wenn man krank ist, schaut man ja für gewöhnlich exponential mehr Fernsehen als sonst. Zumindest geht mir das so. Dokus, Wissenssendungen, Kinder-TV, schnulzige Teeniefilme - da kann ich sonst so wählerisch sein wie ich will, wenn ich krank bin fällt all das von mir ab. Und da bekommt man so einiges zu sehen. Das kann schön sein, das kann interessant sein, das kann aber auch erschreckend oder haaresträubend sein. In der Regel fällt es aber eher in die letzten beiden Kategorien. Mein Höhepunkt gestern war definitiv die ZDF Kultnacht mit den Highlights aus elf Jahren "Disco". Ganz großes Kino das. Wirklich. Ich habe mich selten so amüsiert. Und das Highlight der Highlights waren ohne Zweifel die Rubettes. Dieser Sexappeal, diese Leidenschaft, diese Hingabe, einfach umwerfend. Meine Lieblingsstelle folgt unmittelbar auf die Minute 2:00. Ich habe immer noch eine Gänsehaut am ganzen Körper! Wow! Abgesehen davon ist natürlich die unglaubliche Koordination der beiden Gitarreros und diese Elastizität in den Beinen (wobei mir wieder Schmidtchen Schleicher einfällt) ein Aspekt, den man bei der Betrachtung des Videos auf keinen Fall unter den Tisch fallen lassen sollte. Viel Freude damit, aber wappnet Euch: Dafür müsst Ihr stark sein! Sehr, sehr stark. Ich mach mich wieder ab hier. Der Kopf braucht wieder etwas Ruhe. Einen schönen Restabend Euch und bleibt gesund! Und denkt immer daran: "People take my advice, if you love somebody don't think twice"!

When I'm ill, I always watch too much tv. Yesterday I saw a highlights special from a german music show named "disco" (1971-1982). It was my definite favorite all day! And the best: The Rubettes. There are no words for that. You have to see it.


Freitag, 11. Februar 2011

Anders als geplant...

...bin leider schon heute von meinem Trip zur Nordsee zurück. Passend zur Abfahrt am Mittwochabend hat mich eine schwere Erkältung oder Grippe heimgesucht. Heute morgen musste ich mir dann eingestehen, dass zu bleiben wahrscheinlich nicht die beste Idee ist. Gestern früh, als es mir noch halbwegs gut ging, habe ich es aber geschafft einen guten Schwung (wenn auch diesige) Kutterbilder zu machen. Die werde ich sichten, wenn ich wieder halbwegs fit bin und Euch daran teilhaben lassen. Heute vor der Abfahrt sind wir noch schnell beim Leuchtturm in Pilsum vorbei gefahren, weil ich nicht ohne Leuchtturm nach Hause wollte. Erstaunlicherweise sehe ich auf dem Foto nicht so tot aus, wie ich da schon war. Lediglich die unförmige Skijacke macht nicht gerade einen schlanken Fuß. Aber sei es drum. Jetzt bin ich jedenfalls gefühlt nahe dem Exitus und werde mir nur noch die vom Freund liebevoll zubereitete Hühnersuppe einverleiben und dann die Augen für heute schließen. So mir denn der Husten etwas Schlaf gönnt. Ein schönes Wochenende Euch allen, ich geh mich mal kurieren. Und danke für Eure netten Glückwünsche! Die waren mein Highlight heute :)!

Different than planned, I'm already back from my birthday trip to the North Sea due to an acute influenza :(! But I managed to take some pictures anyway, which I'll show you when I feel better. Only one for today: It shows me and the Pilsum lighthouse.

Pilsum lighthouse

Mittwoch, 9. Februar 2011

Tschüss dann!

Wie bereits mehrfach berichtet, bin ich dann jetzt mal weg. An der Nordsee um genau zu sein, um dort in aller geboteten Ruhe meinen 30. Geburtstag zu begehen. Die Feierei ziehe ich deswegen hier schon mal vor und lassen die Mittwochsmusik und den nostalgischen Fotodonnerstag auf einen Tag fallen. Das Bild zeigt meinen dritten Geburtstag. Ein herausragendes Ereignis meiner frühkindlichen Wahrnehmung. Es handelt sich nämlich um das einzige mir bekannte Mal, dass wir bei meinen Großeltern gefeiert haben und ich bekam diese wundervolle Geburtstagstorte, übersät mit Goldperlen. Das war groß und ist nachhaltig in Erinnerung geblieben! Musikalisch feiern lasse ich mich von den Beatles. Das ist vermutlich vermessen, aber ich sage mir, mit fast Dreißig darf man das. Apropos Dreißig: Wenn ich mir von Euch noch etwas wünschen darf, dann wäre das, dass diejenigen, die noch nicht auf meinen kleinen Seelenstriptease vom Wochenende reagiert haben, mir bis ich am Sonntag wiederkomme vielleicht noch ein paar Details über sich hinterlassen. Ich fand es nämlich sehr spannend, auch etwas über einige von Euch zu erfahren! Das wäre großartig! So und jetzt bin ich wirklich weg. Aber nicht vor Freitag gratulieren bitte :)!

It's my birthday on friday and I'm leaving for a little trip over the weekend. The picture shows my third birthday and all I can remenber is that I loved the cake, that my grandma made for me. It's with edible gold pearls - nothing else to say!


My birthday is on friday and I'm leaving for a little trip

Dienstag, 8. Februar 2011

Bin ich getz in Fearnsäh?!

Ja, zumindest so ein bisschen :)! Aber seht selbst. Und meine fünf Minuten Ruhm (naja, vielleicht auch nur 50 Sekunden) habe ich gleich mit einem Kaufrausch gefeiert. Während ich heute darauf warten musste, dass mein (Diana F+) Film entwickelt wird, konnte ich nicht umher mir selbst schon ein paar Geburtstagsgeschenke in Form von Klamotten angedeihen zu lassen. Naja ok, vielleicht wusste ich auch noch gar nichts von dem Beitrag zu diesem Moment. Aber warten musste ich echt. Und was soll man schon machen, wenn man ungeplant zwei Stunden in der Stadt zubringen muss. Eben!

My shop was mentioned in a feature about promoting your handmade business today.


Spieglein, Spieglein an der Wand - diesmal wirklich :)!

Die Facebook-Freunde wissen es schon: Nach drei Jahren "Planung" haben wir es am Wochenende endlich geschafft, einen Spiegel 1) zu kaufen und 2) im Flur aufzuhängen. Meine Begeisterung kennt keine Grenzen. Der Raum wirkt auf einmal so groß. Hach!

Our new mirror - It took us only three years to choose and hang it up... :)!


Our new mirrorOur new mirror

Montag, 7. Februar 2011

Schau ins Fenster im Februar

Ein bisschen spät, aber doch noch mit viel Liebe: Mein Februar-Schaufenster bei DaWanda. - Better late than never: My february shop window at DaWanda!

My february "shop window"

P.S: Wie sieht das Bild bei Euch aus? Könnt Ihr den Text unter den Produkten lesen (wenn auch vielleicht etwas pixelig). Bei mir ist das gerade vollkommener Brei!

Samstag, 5. Februar 2011

Geständnisse einer Fee

Ende der Woche werde ich Dreißig. Und ich dachte es wäre doch ganz nett, Euch anlässlich dieses Großereignisses dreißig Dinge über mich zu erzählen, die ihr noch nicht wisst. Zumindest die meisten davon. Irgendwie verbringen wir ja doch viel Zeit miteinander, richtig :)? Und ich würde mich riesig freuen, wenn Ihr mir auch etwas über Euch erzählt. Nicht unbedingt dreißig Dinge, aber doch ein paar. Hier in den Kommentaren oder auch bei Euch auf dem Blog. Wie Ihr mögt. An alle, die gerade nicht so viel Zeit haben: Das wird hier jetzt etwas ausführlicher. Ich habe es versucht mich kurz zu fassen, aber das hat irgendwie nicht geklappt. Dafür reicht der Post vom Umfang her für morgen locker mit. Wir lesen uns also erst am Montag wieder. Falls ihr mich nicht im Anschluss für wahnsinnig haltet. Aber damit muss ich leben, schließlich stimmt alles, was ich jetzt erzähle :)!

For all my foreign readers: I won’t translate today, it’s just too much. Sorry!
1) Ich bin winzig. Die, dich mich persönlich kennen, wissen das natürlich. Aber da es mir bei so gut wie allen „Blog goes Real Life“-Begegnungen des letzten Jahres so ergangen ist, dass die erste Aussage „Meine Güte Fee, du bist aber klein“ war, dachte ich, ich halte das noch mal für alle fest: Ja! Ich bin winzig. 1,50m um genau zu sein. Und das ist auch ok so. Außer ich will Klamotten oder Schuhe kaufen. Dann ist das scheiße! Aber das ist eine andere Geschichte.

2) Mein Leben hätte eine ganz andere Richtung nehmen können. In der Schule hatte ich nämlich die Leistungskurse Mathe und Physik. Nicht Kunst. Oder Deutsch. Nein, die volle naturwissenschaftliche Dröhnung. Und ich war nicht schlecht. Ich hätte Astrophysikerin werden können oder Geometriegöttin. Na gut, vielleicht auch nicht. Aber zumindest theoretisch.

3) Ich bin ein „picky eater“, wie der englische Muttersprachler das wohl nennen würde. Die Liste der von mir verschmähten Lebensmittel ist länger, als dass ich sie Euch jetzt zumuten würde. Aber ich gestehe, und das ist mir auch ein wenig unangenehm, es stehen sehr viele Gemüsesorten drauf.

4) Heute mag ich meinen Namen, aber zu Grundschulzeiten hätte ich meine Eltern deswegen gerne mal dem Jugendamt gemeldet: Fortgesetzte seelische Grausamkeit. In Kombination mit Punkt 1) hat er mich nämlich zu einem beliebten Opfer gemacht. Und ich war ein dankbares Opfer: Große Pausen habe ich gerne mal eingeschlossen auf der Toilette verbracht. Ja, so war das :)!

5) Ich trage eine Brille. Zumindest in der Theorie. In der Praxis meistens nur wenn mich keiner sieht und ich am Rechner arbeite. Ab und zu ist sie hier schon mal aufgetaucht, aber eher selten. Das Besondere daran ist, dass ich auf einem Auge kurz- und auf einem Auge weitsichtig bin. Deswegen kann ich eigentlich immer mit einem Auge (relativ) gut sehen und schalte das andere einfach ab.

6) Ich bin eine Heulsuse. Oder nah am Wasser gebaut. Wie man’s nimmt. Das betrifft alle Lebenslagen. Filme oder Serien sind da ja noch ein verbreiteter Standard. Ich heule aber auch bei Dokumentationen oder Büchern. Irgendwie bei allem. Das versuche ich vor anderen natürlich immer zu verstecken, aber das klappt auch nicht immer.

7) Ich hasse Reality TV in jeglicher Form und Ausprägung. Ohne Einschränkung. Geht gar nicht! Dafür bin ich ein Serienjunkie. Bekennend!

8) Ich habe Angst vor Spinnen. Und zwar so eine „Spring auf Stühle und quieke wie ein wahnsinnig gewordenes Borstentier“-Angst. Das ist irrational und das ist mir bewusst. Aber Spinnen sind nun mal echt ekelig. Da könnt ich 1000 Therapien machen. Wie die schon laufen. Bäh!

9) Bezugnehmend auf Punkt 8) und den „Quiek“-Teil.: Ich habe eine „Minnie Maus“-Stimme. Auf die könnte ich echt verzichten. Besonders wenn ich mich aufrege, wird sie hoch und piepsig. Das steigert nicht gerade meine Durchsetzungskraft. Liegt wohl an dem kaum vorhandenen Klangkörper.

10) Außerdem habe ich eine dreckige Lache (die komischerweise gar nicht zum Rest meiner Stimme passt). Das wird häufig mit Schadenfreude verwechselt. Was nicht immer der Fall ist. Aber manchmal schon. So wie damals, als der Lehrbeauftragte, der später Beisitzer in meiner Magisterprüfung sein sollte, sich spektakulär im Uniflur auf die Nase gelegt hat. Während alle anderen peinlich berührt schwiegen, habe ich schallend gelacht. War vielleicht nicht die geschickteste Idee. Aber er hat es mir gottseidank nicht übel genommen. Er war auch eigentlich ein ganz Netter.

11) Ich bin ein Perfektionist. Schlimm das!

12) Ich hasse es fliegen zu müssen. Ich tue das nur im Notfall (wobei ich manche Urlaubsziele durchaus mal als Notfall gelten lasse). Bei meinem ersten (bewussten) Flug (ich bin als kleines Kind schon mal geflogen, kann mich aber nicht erinnern), Transatlantik – mit der Schule in die USA, ist mir das Trommelfell geplatzt. Jede Höhenveränderung verursacht bei mir höllische Schmerzen. Da hilft kein Kaugummi, da hilft kein Nasenspray, da hilft kein Händehalten, da hilft nix. Und schlecht wird mir auch noch meistens.

13) Noch schlimmer, was das schlecht werden angeht, sind allerdings Schiffe. Ich brauche Schiffe nur angucken da wird mir schon schlecht. Und zwar egal was für Schiffe, kleine, große, Segel oder nicht, ganz egal. Busse mag ich auch nicht besonders. Und im Auto hinten sitzen auch nicht.

14) Ich habe ein fürchterliches Langzeitgedächtnis. Das betrifft nicht nur Geburtstage, das betrifft alles Mögliche. Ich kann mir einfach kaum etwas länger merken. Mein Kurzzeitgedächtnis arbeitet dagegen 1a. Stures Auswendiglernen für Klausuren konnte ich immer gut. Aber fragt mich nicht eine Woche später was davon. Dann ist alles in den Untiefen meines Hirns versackt.

15) Ich hasse telefonieren. Ich weiß das klingt komisch, weil Frauen das ja angeblich immer gerne tun. Ich kann das noch nicht mal begründen. Aber ich mach es einfach nicht gerne.

16) Ich brauche nicht ständig Leute um mich. Ich bin auch sehr gerne mal allein. Aber ich freue mich auch, dass dann doch Leute da sind, wenn ich mal nicht allein sein will.

17) Ich bin ein Langschläfer und Morgenmuffel. Vor der dritten Tasse Kaffee kann man weder mit mir reden noch erwarten, dass ich irgendetwas um mich herum wahrnehme.

18) Resultierend aus Punkt 1) werde ich häufig für wesentlich jünger gehalten, als ich eigentlich bin. Und damit meine ich wesentlich. Zum Beispiel auch mal gerne für halb so alt. Ich rede mir ein, dass ich mich da in ein paar Jahren drüber freue. Das rede ich mir nur auch schon seit ein paar Jahren ein.

19) Sport ist nicht so mein Freund. In der Schule gehörte ich immer zu denen, die als letzte noch auf der Bank saßen. Nichtsdestotrotz bin ich vor drei Jahren einen Halbmarathon gelaufen. Mann, da hab ichs meinem Schweinehund aber so richtig gezeigt. Brauch ich aber auch nicht noch mal.

20) Niemand darf meine Füße anfassen. Ich hasse das. Das fühlt sich so … ähhh … an. Außerdem mag ich Füße einfach nicht. Füße sind doof.

21) Ich reg mich gerne über Dortmund auf, aber eigentlich fühl ich mich hier auch ziemlich „zuhause“. Hochöfen und verdreckte Arbeiterreihenhäuser vermitteln mir ein abstruses Heimatgefühl.

22) Ich kann nicht besonders gut schwimmen. Klar kann ich eine Zeit rumpaddeln und mich über Wasser halten, aber das ist weder besonders grazil, noch besonders effektiv. Im Schulschwimmen in der Oberstufe hatte ich eine Dauerentschuldigung. Die war zwar medizinisch begründet, aber eigentlich ziemlicher Quatsch :)!

23) Ich bin ein ganz großer Prokrastinierer. Dazu gibt es nicht mehr zu sagen.

24) Ich habe immer das Gefühl zu wenig zu wissen. Ich will immer noch etwas lernen. Ich glaube ich könnte mein ganzes Leben damit verbringen und würde trotzdem unbefriedigt sterben, weil da noch etwas auf meiner Liste stand. Kollidiert leider ein bisschen mit Nummer 23.

25) Ich verbringe zu viel Zeit im Internet. Hättet Ihr jetzt nicht gedacht, oder?

26) Ich hasse Hausarbeit, besonders waschen, bügeln und Fenster putzen. Aber ich liebe es, wenn alles aufgeräumt und sauber ist. Großer Zwiespalt sag ich Euch! Vermutlich gilt dieser Punkt aber nur halb, weil er auf 99% der Bevölkerung zutrifft. Egal.

27) Ich habe da so ein Problem mit meinem Selbstbewusstsein. Aber ich arbeite daran. Und ich kann kleine Erfolge vermelden. Das macht mich froh.

28) Ich bin davon überzeugt, dass die Welt durch Lächeln ein bisschen besser wird. Und das ist jetzt kein Scherz oder so. Das ist so eine Art Philosophie :). Deswegen lächle ich auch gerne wildfremde Menschen an. Und ich habe das Gefühl, dass es wirkt. Zumindest bei den meisten.

29) Ich liebe Süßigkeiten. In fast jeglicher Form. Leider neige ich nur dazu, immer gleich so viel davon zu essen, dass mir schlecht wird. Auch normal? Mist.

30) Letzter Punkt schon, wow. Was kann ich noch erzählen? Vielleicht, dass es mir gar nichts ausmacht Dreißig zu werden. Zumindest in meiner Vorstellung, jetzt so sechs Tage vorher. Echt nicht, gar nicht. Null. Aber warten wir ab.

Freitag, 4. Februar 2011

Aufgehübschtes Ich

Für die, die gefragt haben: So sehe ich aus, wenn ich zu einer "Dress Up"-Party gehe. Oder besser mein Kopf (in Ermangelung anderer Fotooptionen). Ich trage zum ersten Mal seit Jahren wieder Lippenstift. Komisch das. Jetzt aber los.

That's the dressed up me - haven't worn lipstick in years.... Feels funny!

Dressed up me!